Archive for the 'Ayurveda Produkte' Category

Zu den Qualitätsunterschieden zwischen europäischen Ölprodukten und Ölen die nach ayurvedischen Verfahren hergestellt werden


May 8th, 2008


Die europäische Ölherstellung unterscheidet sich deutlich von den ayurvedischen Verfahren und damit auch in Zusammensetzung, Wirkung und Funktion der Öle.

Ein kaltgepresstes Sesamöl enthält beispielweise eine Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, die auf natürliche Weise im Sesamkorn angelegt wurden. Dazu gehören Proteine, Polysacharide und organische Säuren. Durch den Herstellungsprozess wird diese natürliche Zusammensetzung nicht verändert. Im Ergebnis wird beim Auftragen dieser Öle auf die Haut zunächst durch die organischen Säuren eine adstringierende Wirkung verursacht, die dazu führt, dass die für die Hautatmung wichtigen Poren sich leicht zusammenziehen. Die im Öl vorhandenen Polysacharide und Eiweißmoleküle gelangen nicht in die oberen Hautschichten, da sowohl durch ihre Größe, als auch durch die adstringierten Poren keine Diffusion in die Haut möglich ist. Im Gegenteil verkleistern sie auf Grund ihrer biochemischen Konfiguration zusätzlich die Poren mit dem Ergebnis, das die Hautatmung und der Wasseraustausch der Haut nach einer derartigen Öl-Behandlung vermindert arbeitsfähig ist.

 

Anzumerken ist weiterhin, dass der in Europa angebaute Sesam sich genetisch und in seiner Zusammensetzung vom Sesam indicum unterscheidet. Er wächst mit anderen Erträgen, unter anderen Klimabedingungen und in einem anderen biochemisch zusammengesetzten Boden. Damit ist auch klar, dass die biochemische Zusammensetzung dieser Öle zum indischen Sesamöl verschieden ist.

Ayurvedisches Sesamöl wird aus sesam indicum hergestellt, welches einem schonenden Kochprozess von ununterbrochen 72 h unterzogen wird. Dabei wird unter ständigem Rühren die Temperatur konstant zwischen 95 – 99° C gehalten. Nach Jahrtausende alten Rezepten werden zu genau festgelegten Zeitpunkten Pflanzendekokte und Kräutermischungen hinzugesetzt. Dieses Verfahren hat mehrere Wirkungen. Zunächst wird die bereits vohanderne antioxydative Potenz des Sesamöles durch die Temperatureinwirkung in Verbindung mit den Pflanzenzusätzen verstärkt. Weiterhin werden die organischen Säuren bei diesem Prozess neutralisiert. Zum dritten werden die Eiweiß- und Polysaccharidketten zerstört und fallen aus. Eine weitere Wirkung dieses langandauernden Prozesses besteht darin, dass sowohl Transformationsprozesse bei den Pflanzeninhaltsstoffen als auch beim Öl selbst ablaufen, in deren Endergebnis die Diffusionsprozesse in die Haut deutlich erleichtert und beschleunigt werden.

Auf Grund dieser Sachverhalte ist es völlig unzulässig Ayurveda-Öle mit anderen Ölen zu vergleichen und schon gar nicht kaltgepresste Sesam-Öle für ayurvedische Verfahren einzusetzen.

 

Dr. Luther Blisset


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Waschnüsse aus dem Himalaja


January 14th, 2008


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mild und sanft reinigend In Indien und Nepal ist die Waschnuss schon seit Urzeiten als pflanzliches Waschmittel im
täglichen Gebrauch. Die indische Waschnuss (Sapindus Mukorossi) kommt hauptsächlich in Nepal und Nordindien vor. Geerntet wird Oktober bis November. Nach der Ernte werden die Waschnüsse geknackt. Der innere Kern ist für die Wäsche nicht geeignet, nur die äußere Schale. Die Waschnuss-Schalen werden sorgfältig getrocknet und in Stoffbeutel verpackt.
Steckbrief
Ursprünglich ist der Waschnussbaum in Südindien beheimatet, doch heutzutage findet man Ihn über ganz Indien verbreitet. Der Waschnussbaum wächst gewöhnlich bis zu 15 m in die Höhe und an der Krone bis zu 1,50 m in die Breite. Die Blätter werden 12 bis 30 cm lang. In den Monaten März/April ist der Baum mit weißen Blüten geschmückt. Die Ernte der Früchte (Waschnüsse) findet im September/Oktober statt. Die reifen Nüsse haben eine goldene Farbe und sind klebrig. Durch Lagerung trocknen die Nüsse, ihre Farbe verändert sich zu einem rötlichen Brauns und die Klebrigkeit lässt nach. Nach etwa zehn Jahren trägt der Waschnussbaum die ersten Früchte, welche dann ca. 90 Jahre lang geerntet werden können. Diese Nachhaltigkeit des Baumes ist ein wesentlicher Aspekt für die Ökologie. Die Pflanze hinterlässt nach dem Ernten kein Ödland oder womöglich ausgelaugte Böden. Die Bäume produzieren Sauerstoff und bauen das für den Treibhauseffekt verantwortliche Gas Kohlendioxid ab.
Herstellung
Die Waschnüsse werden in Nepal von einheimischen Dorfbewohnern in den Wäldern
gesammelt. Zur Erntezeit gibt die dortige Forstverwaltung Lizenzen für das Sammeln der
Waschnüsse aus. Somit kann garantiert werden, dass die Wälder pfleglich behandelt werden und auch keine Kinder in den Arbeitsprozess gelangen. Auf dem Landweg werden die Waschnüsse nach Bombay gebracht, wo die Weiterverarbeitung erfolgt. Hier unterstützen wir bedürftige Menschen, welche sich durch das Trocknen und Entkernen der Waschnüsse eine angemessene Lebensgrundlage sichern können. Auch hier wird sichergestellt, dass keine Kinder an den Arbeiten beteiligt sind. Auf dem Seeweg werden die Waschnüsse nach Europa transportiert.
Traditionelle Verwendung
In alter Zeit nutzten die indischen Frauen Waschnuss-Schalen, um ihr schönes Haar zu
waschen und zu pflegen. Die Menschen verstanden auch die Kunst, Waschnuss-Pulver
zusammen mit ayurvedischen Kräutern zu einer Körperseife zu verarbeiten. Noch heute
werden in der Provinz Indiens das Geschirr und andere Haushaltsgegenstände mit der
Seifenlauge gereinigt. Nebenbei nutzte auch der Juwelier die Waschnüsse, um seinen Goldund Silberschmuck auf Hochglanz zu bringen.
Wie funktioniert die Waschnuss ?
Die Waschnüsse geben eine seifige Lauge ab, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen.
Mit dieser Seifenlauge wird dann gewaschen oder auch geputzt. Die Mechanik der modernen Waschmaschinen bietet beste Bedingungen für den optimalen Einsatz der Waschnuss. Aber auch bei der Handwäsche kann die Waschnuss eingesetzt werden, indem man die Nüsse vorher etwas einweicht und somit die benötigte Seifenlauge herstellt.

Was darf damit gewaschen werden??
Bunt- und Kochwäsche 30 – 90 Grad, Wolle, Seide, Daunen und Haare.
Im Gegensatz zu handelsüblichen Waschmitteln, die eine beträchtliche Anzahl von
Chemikalien wie Lösungsmittel, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Aufheller enthalten,
schont die Waschnuss die Umwelt und ist besonders hautfreundlich.
Allergiker können sich freuen Waschnüsse sind besonders für allergiegeplagte, empfindliche Menschen und für Neurodermitis-Patienten eine tolle Alternative. Die Wäsche juckt nicht mehr auf der Haut, da die Waschnuss ausgesprochen mild ist.

Text: Govinda Natur GmbH

Jetzt ganz NEU : Waschnuss Sachets für die Waschmaschine und Spülmaschine sowie das reinigen von Flächen


Zu beziehen bei SEVA Ayurveda


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Herstellung von Ayurveda-Oel


August 23rd, 2007


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Lakshmi Ayurveda Kajals


July 31st, 2007


Augen sind nicht nur Spiegel der Seele. Sie sind gleichsam ein Spiegel ihrer Umwelt. Verunreinigte Luft, Klimaanlagen, Bildschirme und Kontaktlinsen reizen und belasten unsere Augen jeden Tag. Kajals von Lakshmi® unterstützen und entlasten sie, indem der Kohlenstoff mit seiner bindenden Wirkung dafür sorgt, dass Staub, Pollen und andere Partikel umhüllt und mit der Tränenflüssigkeit ausgeschwemmt werden. Zugleich schützt die dunkle Farbe des Kohlenstoffs vor zu starker Lichteinstrahlung.


Zu bestellen direkt im SEVA Online Shop

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Ayuroma-Öle zur Gesundheitsvorsorge


July 30th, 2007


Die Ayuroma-Öle von SEVA sind von hoher Wirksamkeit. Die Familienbetriebe stellen die Öle nach alter Überlieferung in 70-Liter Trögen her, wobei entsprechend vedischer Astrologie auf den Sonnen- und Mondstand geachtet und die Produktionstage in hinduistischer Tradition jeweils mit einer frühmorgendlichen Pooja begonnen werden. Alle unsere Öle werden nach alter Tradition in einem langen Kochvorgang bis zu 72 Stunden unter ständigem Rühren und Mischen ayurvedisch aufbereitet. Dieser Produktion stehen erfahrene Ärzte bzw. Vidyas vor. Das Geheimnis dieser besonderen Öle liegt nicht im Wissen um die Zutaten alleine, sondern vielmehr darin, wann genau welcher der Ingredienzien (feste Kräuterbestandteile, Säfte etc.) im Herstellungsprozess hinzugefügt werden. Bei richtiger Vorgehensweise potenziert sich bis zur letzten ¼ Stunde das Gebräu und entfaltet sich zu höchster medizinischer Wirksamkeit. Es ist einem alchimistischen Prozess vergleichbar und die Produktionsstätten sind beinahe „Hexenküchen” vergleichbar.”. Aber im Gegensatz zu den SEVA-Therapeuten-Ölen kommen auf 3 Liter Öl 1 ½ Kilogramm Kräuterpaste. Durch die Zugabe natürlicher Aromastoffe, die aus speziell ausgewählten Heilpflanzen gewonnen werden, empfinden viele Anwender die Ayuroma-Öle als angenehm duftend, deshalb eignen sie sich hervorragend für die individuelle Gesundheitsvorsorge. Unsere Ayuroma-Öle werden vor allem im Wellnessbereich bevorzugt. Dennoch werden diese tollen Öle, aufgrund ihrer erstaunlichen Wirkung, auch immer öfter im therapeutischen Bereich angewandt. In dieser Produktlinie bieten wir drei Dosha, ein Trisosha, ein Sport, ein Sensitiv, vier Gesichts und ein Haaröl an.



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Safran


July 27th, 2007

Autor: Silvia Liptay


Safran ist der König der Gewürze. Er wird aus der Blütennarbe des Safran-Krokus gewonnen. Jede Krokusblüte enthält nur 3-4 Safranfäden, die einzeln mit der Hand gepflückt werden. Verständlich, dass Safran nicht gerade billig ist. Doch sein Geschmack und erst recht seine Heilwirkungen sind seinen Preis allemal wert. Safran harmonisiert alle drei Doshas. Er regt die Verdauungskraft (Agni) an und eignet sich besonders gut bei kaltem Klima. Ayurveda-Therapeuten schätzen seinen antiseptischen, leicht abführenden und harntreibenden Einfluß. Safran stillt Schmerzen, löst Krämpfe, vernichtet Darmparasiten, hilft bei Kopfschmerzen und stärkt Leber und Milz. Ebenso setzt man ihn gern bei Keuchhusten und Blähungen ein. Safran ist bei körperlicher und auch bei psychischer Überanstrengung sowie bei Schlafstörungen hilfreich. Als Sattva-Gewürz fördert er Hingabe und Mitgefühl. Daneben belebt Safran die Blutbildung, den Kreislauf und die weiblichen Unterleibsorgane.


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