Archive for the 'Geschichte u. Geschichten' Category

Shiva


March 5th, 2008


 

Häufig wird Shiva auch als Nataraja, König des Tanzes, dargestellt. Laut den hinduistischen Legenden versuchten einige irrgläubige Rishis (= Urväter des Hinduismus; siehe auch Wurzeln des Hinduismus) Gott Shiva durch magische Gesänge zu vernichten. Shiva erkannte die drohende Gefahr und fing an zu tanzen, wodurch die negativen Kräfte der Rishis neutralisiert wurden. Über dies erzürnt, schufen die Rishis den ignoranten Zwerg Aspama, der sich auf Shiva stürzte. Der böse Zwerg geriet aber bei der ersten Attacke unter einen Fuß des tanzenden Gottes, was ihm das Rückgrat brach. Die Vernichtung des Zwerges Aspama symbolisiert die Befreiung der Welt von Ignoranz und Unwissenheit. Der Feuerbogen, von dem Shiva auf den meisten Darstellungen als Nataraja umgeben wird, steht für die Ursilbe der Schöpfung OM. Viele 100e andere Götter Indiens gehen aus Shiva in Form von Reinkarnationen und Manifestionen oder als Verwandte hervor.

Wichtigstes Kultbild der Shivaiten ist das Lingam, ein phallisches Symbol, das seine Schöpferkraft versinnbildlicht. Ein Lingam bildet das Allerheiligste eines jeden Shiva- Tempels. Meist handelt es sich um eine glatte Steinsäule auf einem Stufensockel, der zu einem weiblichen Genital (Yoni) ausgeformt sein kann.

Eine Legende um das Lingam handelt von Shiva, der vor lauter Askese völlig abgemagert und ausgezehrt im Himalaya meditierte. Einige Rishis, die Shiva nicht erkannten, kamen zeitweise vorbei. Die Frauen der Rishis fühlten sich zu Shiva hingezogen und durch sein Charisma wurde tiefe Begierde in ihnen geweckt, worauf der Gott die Frauen verführte. In großem Zorn schlugen die Rishis dem Gott das Glied (Linga) ab, worauf die Erde in Dunkelheit verfiel und der Phallus zu solch unermesslicher Größe heranwuchs, dass er die Welt zu spalten drohte. Erst da erkannten die weisen Männer Gott Shiva und mussten sich verpflichten, ihn in der Form des Lingam ewig zu verehren. Eine weitere Legende berichtet von einem Streit der drei mächtigsten Götter Brahma, Vishnu und Shiva über die Vorherrschaft. Derjenige sollte als mächtigster Gott anerkannt werden, der das größte Wunder verbringt. Plötzlich erschien ein kosmischer Riesenphallus aus Feuer, der so groß war, dass Vishnu und Brahma auf ihren Reittieren Anfang und Ende nicht erreichen konnten. Die Feuersäule öffnete sich und Shiva trat heraus, worauf er sich durch seine Machtdemonstration als mächtigster Gott von den beiden anderen Göttern anerkannt wurde. Berühmt ist die Geschichte um die Entstehung des Ganges:

Vor tausenden von Jahren, als es den Fluss noch nicht gab, betete der König Bhagiratha tausend Jahre zu Shiva. Nach dieser Zeit erhörte Shiva den braven König und gestattete ihm einen Wunsch. Der wünschte sich, dass die Göttin Ganga aufdie Erde käme und der Erde mit ihren Wassern Fruchtbarkeit schenke. Ganga erwiderte aber, dass dies unmöglich sei, da sie wegen ihrer großen Macht die Erde in ihren Grundfesten zerstören würde. Daraufhin bot Shiva an, die Göttin auf seinem Kopf zur Erde zu lassen, und so die Macht aufzufangen. Seit diesem Tag gibt es den Ganges auf der Erde und die Gangesquelle ist wegen Shivas Macht heilig. (siehe auch Ganga, Göttin des Ganges)

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EKANATH ODER DIE NÄCHSTENLIEBE


September 7th, 2007



Einst lebte ein Weiser, der wegen seiner mächtigen und wirkungsvollen Mantren (Gebete) berühmt war. Diese gab er aber nur wenigen ausgewählten Schülern weiter, von deren Ernsthaftigkeit und Hingabe er sich lange überzeugt hatte. Auch achtete er streng auf die Geheimhaltung der Mantren.

Nun kam ein junger Mann, der Ekanath hieß, in seine Einsiedelei und bat um die geistige Ausbildung und die Einweihung in ein Mantra, das ihn zur Gotterkenntnis führen würde. Der Weise nahm ihn als Schüler an und Ekanath diente ihm in Demut und Liebe. Nach einiger Zeit war der Weise von Ekanaths Wissen und Ernsthaftigkeit überzeugt und bereitete die Feuerzeremonie für die Einweihung vor.

Als sie nun am Feuer saßen, erläuterte der Weise die Macht des Mantras: „Mein lieber Ekanath, beachte bitte, daß dieses Mantra in der Lage ist, jedes Lebewesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze von den Fesseln der materiellen Anhaftung zu befreien. Wer dieses Mantra nur eimmal hört, wird seine Liebe zu Gott erwecken und diese Liebe läßt alle Anhaftungen an materielle Sinnesobjekte verblassen. Aber gib acht, wenn du dieses Mantra nicht geheim hältst, wirst du zu ewigem Leid in der Hölle verdammt!“

Nach der Einweihung ging Ekanath voller Freude in seine Heimatstadt und stieg ohne zu Zögern auf den Tempelturm. Er rief alle Bürger zu sich und begann laut das glückverheißende Mantra zu rufen. „Om namo Narayana!„ (Ehre sei Gott) Dann erklärte er den Bürgern die Wirkung des Mantras und alle Versammelten begannen es zu singen.

Als dem Weisen dieser Vorfall zu Ohren kam, schickte er unverzüglich einen Schüler in die Stadt, um Ekanath zu holen. Dieser trat demütig vor den Weisen. Und auf dessen Frage, warum er das geheime Mantra verraten habe, erwiderte Ekanath: „Alle Lebewesen sind Geschöpfe Gottes, alle haben das Recht auf Seine Liebe. Wenn ich alle Wesen durch das Mantra aus der materiellen Anhaftung befreien und ihre Liebe zu Gott wieder erwecken kann, so gehe ich gerne dafür in die Hölle“.

Da umarmte ihn der Weise und sprach mit Tränen in den Augen: „Du bist der erste meiner Schüler, der den wahren Sinn dieses Mantras erkannt hat und es richtig anzuwenden wußte. Möge alle Welt von deiner Tat profitieren.“ Dann segnete er Ekanath mit einem langen Leben und spiritueller Größe.

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Reinhard und Monika Schacker


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EINE SPIRITUELLE INDISCHE ERZÄHLUNG


August 26th, 2007


In Indien gab und gibt es zwei Möglichkeiten, sich religiös zu bilden: einmal durch das Studium der heiligen Schriften oder durch das Lauschen der spirituellen Geschichten, die in den alten Puranas niedergelegt sind. Diese Geschichten stellen eine wahre Fundgrube für alle dar, die sich für indische Geschichte, Mythologie und Philosopie interessieren. Die Erzählungen sind für Alt und Jung inspirierend und werden in den Tempeln, aber auch in den indischen Familien vorgetragen.

VOM RICHTIGEN SCHENKEN

Im alten Indien herrschten einst zwei mächtige Königsgeschlechter, die Pandavas und die Kauravas. Der Herrscher der Pandavas Yudhistiera veranstaltete eine große, religiöse Opferfeier. Diese wurde mit großem Pomp und viel Würde ausgeführt und sollte ihm die Anerkennung aller Könige des Erdballes bringen. Alle Freunde, Verwandten und Brahmanen-Priester wurden reichlich beschenkt.

Friede herrschte auf der Erde während der Zeit der Opferfeier und jedermann pries laut den Ruhm des großen Pandava-Königs und himmlische Wesen ließen Blumen vom Himmel regnen.

Da geschah es auf wundersame Weise, daß plötzlich ein kleiner Hund in der königlichen Gesellschaft erschien, dessen Fell auf der einen Seite golden glänzte. Er sprach mit einer menschlichen Stimme: „Oh glorreicher König, das Opferfest, das du beendet hast und wofür du soviel Lobpreisung erhalten hast, ist nichts im Vergleich zu den Gastgaben eines armen Priesters in Kurukshetra!“

Jedermann im königlichen Gefolge war erstaunt und es wurden Fragen laut: „Wer bist du, woher kommst du und warum sprichst du so geringschätzig von dieser großen Opferfeier? Es wurden viele Gebete zu Gottes Ehre gesprochen. Viele wertvolle Geschenke wurden ohne Stolz verteilt und alle Bedürftigen wurden aufs Beste versorgt. Friede herrschte auf Erden. Alles war, wie es sein sollte. Warum also sprichst du so abwertend über dieses Opfer? Du scheint eine himmlische Erscheinung zu sein, sage uns bitte, was du als störend empfandest!“

Darauf lächelte der Hund und erwiderte: „Ich sprach nichts als die Wahrheit und auch nicht aus falschem Stolz oder um euch herabzuwürdigen. Aber höret die Geschichte, die ich einst erleben durfte:

Es lebte einst ein armer, aber rechtschaffener Brahmanen-Priester mit seiner Familie in Kurukshetra. Er lebte er von den Körnern, die er auf den abgeernteten Feldern einsammelte und von herabgefallenen Früchten. Er lebte bescheiden und gefestigt in den Regeln der Religion, ohne falschen Stolz und ohne Verlangen. Entsagt in seinen Gewohnheiten pflegte er nur eine Mahlzeit pro Tag zu sich zu nehmen. Und wenn es nichts zu sammeln gab und er keine Almosen bekam, so war er unverzagt, bis zur nächsten Mahlzeit am folgenden Tag.

Nun begab es sich, daß es in diesem Jahr eine grausige Dürre gab und das Korn verdorrte an den Halmen und selbst die bescheidensten Kräuter verdorrten am Boden. Das bedeutete viele Fastentage für die Familie des Brahmanen aus Kurukshetra.

Eines Tages im heißesten Monat gelang es dem Brahmanen eine Handvoll Körner und ein paar Blätter zu finden. Seine Frau und die Schwiegertochter mahlten das Korn zu Mehl und bereiteten mit den Blättern einen Brei zu. Nachdem er die bescheidene Speise Gott dargebracht und gesegnet hatte, verteilte er diese an seine Familie.

Gerade, als sie sich zum Essen niedersetzen wollten, kam ein wandernder Mönch zur Tür des Hauses und begehrte Einlaß. Der Brahmane war glücklich, sah er doch in jedem Gast Gott und damit die Gelegenheit, ihn zu verehren. So empfing er den Gast mit großer Herzlichkeit, gab ihm ein Kissen zum Sitzen und Wasser zum Waschen der Hände und Füße. Dann gab er dem Gast seinen Anteil der Speise und bat ihn, seinen Hunger zu stillen. Der Gast aß mit Freude, aber es war nicht genug und er war immer noch hungrig. Da sagte die Frau zu ihrem Mann: ‘Bitte gib unseren Gast auch meinen Teil, damit er zufrieden von uns geht.’ Der Brahmane zögerte, er sah seine Frau als Teil von sich und sie war noch schwächer als er selbst. Aber die Frau bestand darauf, mit ihrem Mann die Gabe zu teilen. Der Gast aß auch den Anteil der Frau und war darauf immer noch hungrig. Da gaben der Sohn und die Schwiegertochter bereitwillig auch ihre Speise an den Gast ab, damit dieser sich satt essen konnte.

Da offenbarte der Mönch seine wahre Identität: Es war Gott selbst in der Gestalt von Dharma, des göttlichen Aspektes der Gerechtigkeit und der religiösen Pflichten. Er war hocherfreut über die selbstlose Gastfreundschaft, selbst unter solchen Opfern. Er sprach: ‘Eure Gabe ist rein und in vollkommener Art und Weise gegeben. Die himmlischen Wesen besingen eure Opferbereitschaft als einzigartig. Ihr habt mit reinem Herzen gegeben und trotz eures eigenen Hungers behieltet ihr ein klares Verständnis von den Nöten der anderen. Unter normalen Menschen ist der Hunger ein mächtiger Feind von klarer Entscheidung. Damit habt ihr euch einen sicheren Platz im Himmel verdient. Der Himmel kann nur durch große Entsagungen und Opfer erlangt werden. Und eure Gabe ist wahrlich als größeres Opfer zu werten, als pompöseste Opferzeremonien aller reichen Könige. Kommt mit, göttliche Helfer bringen euch in ihren Luftschiffen zu den himmlischen Planeten.’ Damit verschwanden sie aus meiner Sicht.

Als ich dies alles sah und hörte, kam ich aus meinem Versteck. Dabei berührte ich mit meiner einen Seite etwas von dem Mehl, das zu Boden gefallen war und mein Fell färbte sich sofort golden. Um auch der anderen Hälfte einen goldenen Glanz zu geben, reise ich durch die ganze Welt und besuche alle großen Opferzeremonien. Ich besuche heilige Orte und Einsiedeleien der großen Weisen, aber nirgendwo konnte ich meiner anderen Hälfte jenen Glanz geben, den ich suche. Diese große Opferfeier von König Yudhistira war meine letzte, große Hoffnung. Ich rollte mich hier über den gesamten Platz, aber ohne Erfolg. Daher sprach ich meine Worte.“

Damit verschwand der wundersame Hund vor den Augen der erstaunten Hofgesellschaft.

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Mit dieser Geschichte soll zum Ausdruck gebracht werden, daß nicht der materielle Wert von Geschenken und Gaben ausschlaggebend ist, sondern die Liebe, mit der sie gegeben werden. Heutzutage ist etwas Zeit und ein Lächeln für den Nächsten schon ein wertvolles Geschenk, wenn es von Herzen kommt. Und das ist jedem möglich ohne großen Aufwand. Lächeln wärmt die Herzen. Zeit und Verständnis schenken, lindert die Einsamkeit.

Monika und Reinhart Schacker

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Philosophischer Hintergrund des Ayurveda


July 24th, 2007

Caraka Camitha


Wir sollten uns stets an die Worte des Arztes CARAKA erinnern, der in seinen über 3500 Jahre alten Lehrschriften, der „CARAKA SAMHITA“, bereits empfahl, Wissen aus allen verfügbaren Quellen zu schöpfen, denn es gebe weder in Bezug auf Ayurveda noch in irgendeinem anderen medizinischen Kon-zept eine Endgültigkeit. Vielmehr sollte es unser Bestreben sein, selbst von unseren Feinden die Wahr-heit anzunehmen. Weiterhin sagte er, dass die ganze Welt aus Lehrern für die Weisen und Feinden für die Narren bestehe. Alles, was dazu diene, Gesundheit, ein langes Leben, Ruhm und Leistung zu erhal-ten, solle empfangen, verstanden und gewissenhaft in die Tat umgesetzt werden. Diese Zitate sollten genügen, um die Unvoreingenommenheit der ayurvedischen Heilkunde darzustellen. Deren philosophischer Hintergrund steht in keinerlei Verbindung mit einem speziellen Volk, einer spezifi-schen Kultur oder Religion; vielmehr sollte Ayurveda ob ihres universellen und wissenschaftlichen Cha-rakters geschätzt werden. Die ayurvedische Lehre besagt, dass während eines Menschenlebens der Geist (Manas) als eine abs-trakte Wesenheit bestehe, die jegliche Aktivitäten des Körpers wie auch sich selbst kontrolliere.Die Stimmung dieser Weseneinheit sei veränderlich. Für sich genommen sei diese Wesenheit, der Geist, empfindungslos, werde aber durch die kosmische Kraft, die sie empfängt, aktiv. Diese Kraft ist uns bekannt als die Seele (Purusha). Im Ayurveda wird die Seele auch Karmapurusha genannt, denn die Seele (Purusha) erntet die Früchte sowohl ihrer vergangenen wie ihrer gegenwärtigen Handlungen (Karma), Ayurveda akzeptiert somit das Konzept der Seelenwanderung, der Wiedergeburt und der Karma-Theorie. In diesem Zusammenhang hat Karma die Bedeutung von zurückliegenden Handlungen, die auf dem Geistkörper eine Prägung hinterlassen, genauso wie das Samenkorn sich nach einer geraumen Zeit manifestiert, wenn es mit fruchtbarer Erde in Berührung kommt. Dieser Teil des Ay-urveda hat seinen Ursprung in der Vedanta-Philosophie. Leben ist ein Zustand von Existenz, geformt durch die Kombination von Körper, Sinnesorganen, Geist und Seele2. Geist (Manas), Intelligenz (Buddhi), Ego (Ahankara) und Seele (Purusha) bilden Suksh-madeha oder den feinstofflichen Körper, während die fünf Urelemente (Panchamahabhutas) Äther (auch Himmel), Luft (auch Wind), Feuer, Wasser und Erde den grobstofflichen Körper formen, der uns befähigt, die Freuden und Leiden eines lebenden Wesens zu erfahren. Die These von der Entstehung der Ur- oder Protoelemente und der feinstofflichen Elemente wird beeinflusst durch die philosophischen Denksysteme Sankya (Evolutionsthese). Nyaya (Abgrenzung von Realität durch deduktive Argumentati-on) und Vaiseshika (kritische materialistische Realitätsanalyse). Die aus dem Yoga bekannten Prinzipien, wie bestimmte Körperhaltungen (Asanas), um schwache Orga-ne zu stärken, Atemübungen (Pranayama) oder meditative Übungen (Dhyana), welche dazu dienen, die innere Ruhe wieder herzustellen oder Fortschritte in seiner Spiritualität zu erreichen, finden im Ayurveda ebenfalls Anwendung.


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Die Geschichte des CHYAVANPRASH


July 18th, 2007

Hergestellt nach einer 3500 Jahre alten Rezeptur aus der
Caraka Samhita, Cikitsa Sthana 1. 62-74.

Amla Mus Herstellung


Die Geschichte erzählt folgendes:

Vor langer Zeit lebte ein alter König, der eine junge Prinzessin geheiratet hatte. Verständlicherweise war das junge Mädchen gar nicht glücklich über diese Verbindung. so wandte sie sich an einen berühmten Heiligen namens Cyavana und flehte ihn an, Erbarmen mit ihr zu haben. Da er Mitleid für Sie empfand, ersann er ein Verjüngungsmittel, das hauptsächlich aus der AMLA-Frucht bestand und empfahl ihr, dies täglich ihrem Gemahl zu geben. Nach kurzer Zeit war der König wieder im vollen Besitz seiner jugendlichen Kräfte und lebte ein glückliches und erfülltes Leben mit seiner Königin.

Anwendung:

AMLA spielt in der Präventivmedizin und bei der Zellverjüngung eine herausragende Rolle. Sie ist einzigartig, da sie den Organismus stärkt, ohne das Dosha-Gleichgewicht zu beeinträchtigen. AMLA-Früchte enthalten alle Geschmacksrichtungen (Rasas) außer der salzigen; sie sind süß, sauer, bitter, scharf und adstringierend. Ein sehr wertvolles Tonikum und Aufbaumittel, das in die tägliche Ernährung einbezogen werden sollte, insbesondere im Herbst, Winter und Frühjahr. Es kann Kindern und älteren Menschen gleichermaßen gegeben werden.

Zur Verjüngung (Rasayana) nach einer Reinigungs- oder palliativen Therapie. Nach solchen Therapien sollten unbedingt zellverjüngende und aufbauende Maßnahmen vorgenommen werden!


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