Archive for July 27th, 2007

DVD Tipp!! Mit Ayurveda-Yoga zu mehr Lebensqualität


July 27th, 2007


Neues Buch und DVD von Ulrike und Dr. Detlef Grunert erschienen 2006

Schon wieder ein Buch über Yoga? Haben es sich die beiden Nördlinger Autoren Ulrike und Dr. Detlef Grunert leicht gemacht und wie manch andere aus der Vielzahl an Publikationen über die aus Indien stammende Jahrhunderte alte Wissenschaft Inhalte abgekupfert und zu Papier gebracht ohne dem interessierten Leser wirklich Neues zu vermitteln? Nein – keineswegs! In ihrem Buch „Balance durch Ayurveda-Yoga“, gerade erschienen im Verlag Droemer-Knaur, beschäftigen sich Ulrike und Detlef Grunert mit einer Form des Yoga, die es in klassischer Weise zwar schon immer gegeben hat, jedoch in der westlichen Welt verloren gegangen ist. Das Buch ist ein Beitrag dazu, dies wieder aufleben zu lassen und aufzuzeigen, wie die beiden Wissenschaften Ayurveda und Yoga miteinander in Einklang gebracht werden können. Warum sind Ayurveda und Yoga gerade für die Menschen von heute aktuell und gültig? Das liegt insbesondere am „modernen Lebensstil“. Ständig steigende Anforderungen im Beruf- aber auch im Privatleben, Alltagshektik und Unruhe, zu wenig Bewegung, falsche Ernährung. Die innere Balance des Menschen gerät aus dem Gleichgewicht. Man fühlt sich unwohl, Krankheiten entstehen.

Dass diesen Erscheinungen nach den Lehren von Yoga und Ayurveda entgegengewirkt werden kann, wird in dem Buch in anschaulicher und verständlicher Weise aufgezeigt und beschrieben. Körper-, Entspannungs- und Konzentrationsübungen aus dem Yoga und die Konstitutionslehre des Ayurveda werden dabei miteinander kombiniert. Dieser Theorie folgend wird jeder Mensch seinen körperlichen Merkmalen und seinem Charakter entsprechend einem bestimmten „Konstitutionstyp“ zugeordnet. Und genau danach sind die einzelnen Übungen im Ayurveda-Yoga ausgerichtet. „Leichter gesagt als getan“ werden sich manche denken. Woher weiß ich denn, welche Konstitution ich habe und nach welcher ich üben soll?

Auch hierzu leistet das Buch Hilfe. Ausführlich werden die drei Konstitutionstypen im Ayurveda Vata, Pitta und Kapha behandelt. Mit Hilfe eines Fragebogens und eines Tests kann man die jeweiligen Typen sich selbst zuordnen. Noch mehr ins Detail geht ein zweiter Fragebogen, der mögliche Störungen seines Typs aufzeigt. Hat man diese „Vorarbeiten“ erledigt, führt das Buch hin zu den typspezifischen Übungen sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Diese sind sehr gut und ausführlich erläutert und hervorragend bebildert. Hübsch anzusehende „Models“, mit ihrem Outfit farblich den drei Konstitutionstypen zugeordnet, motivieren zum Üben. Mit dem rund 130 Seiten umfassenden Praxisbuch ist es Ulrike und Detlef Grunert glänzend gelungen, gesundheitsbewussten Menschen mit Ayurveda-Yoga einen Weg zu mehr Lebensqualität aufzuzeigen. Dabei können beide auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen.

Ulrike Grunert praktiziert seit 30 Jahren Yoga, leitet in Nördlingen eine Yoga-Schule, bildet Yoga-Lehrer aus und gilt in der „Branche“ als Wegbereiterin des Ayurveda-Yoga. Dr. Detlef Grunert, vom Beruf Kinder- und Jugendarzt, ist einer der führenden Ayurvedaspezialisten mit einem eigenen Ayurvedazentrum. Er hält Vorträge und ist Ausbilder zum Themenbereich Ayurveda. Die DVD (3 DVD´s) vermittelt den Eindruck einer realen Yoga-Stunde. Jeder kann individuell sein Programm unter Anleitung von Ulrike Grunert üben. Die speziell für diese DVD komponierte Musik untermalt die Übungsprogramme und führt im Entspannungsteil zu einer tiefen, angenehmen Entspannung. Buch und DVD ergänzen sich ideal.
Bernd Schied

Ulrike und Dr. Detlef Grunert; Balance durch Ayurveda-Yoga, Verlag Droemer-Knaur München, 127 Seiten, 14,95 Euro. ISBN 3-426-64324-3
Ulrike und Dr. Detlef Grunert; AyurVedaYoga, pro literatur Verlag, Mammendorf, 3 DVD´s in einer Kassette, Laufzeit 253min, 24,90 Euro (empf. Verkaufspreis) ISBN 3-86611-119-3


oder direkt im SEVA Shop

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Was ist Ayurveda?


July 27th, 2007

Autor: Dr. med. Grunert


Dozent der SEVA Akademie.  Autor vieler Bücher im Bereich Ayurveda und Yoga

Ayurveda ist medizinische Wissenschaft:
Ayurveda ist die älteste aller medizinischen Wissenschaften. Es gibt neun Fachrichtungen von der inneren Medizin über die Kinderheilkunde bis zur Chirurgie. Ayurveda wird in Indien und Sri Lanka an Universitäten gelehrt. Ayurveda bietet bei vielen Erkrankungen wie z.B. Herz-Kreislaufproblemen, Leistungsabfall, Haut-erkrankungen, neurologischen Erkrankungen, psychosomatischen Erkrankungen, Asthma bronchiale, Allergien, degenerativen Erkrankungen, stressbedingten Erkrankungen effektive Therapien.

Ayurveda im Bereich der Wellness:
Ayurveda spielt eine immer wichtigere Rolle im Wellness-Bereich z.B. in Hotels mit Wellnessbereich. Viele Teile der Ayurveda-Therapie von den Massagen bis zur Ernährungs- und Fitnessberatung werden hier eingesetzt. Wellness bedeutet Wohlbefinden - und Wohlbefinden ist ein wesentlicher Bestandteil von Gesundheit!

Ayurveda als Basisphilosophie:
Hier geht es vor allem um die Bewusstwerdung des eigenen Lebens und um die Integration der eigenen Person in Familie und Gesellschaft. Die Entwicklung eines positiven Bewusstseins ist wichtig zur Stressbewältigung und zur Vermeidung von Erkrankungen.

Anforderungen an Arzt, Therapeut und Klient:
Jede Therapie muss im Ayurveda genau dem Patienten angepasst werden. Hierzu muss der Patient seine Symptome genau beobachten und dem Arzt mitteilen können. Die Anpassung des Lebensstils und der Ernährung erfordert Disziplin. Nur wer den Rat des Therapeuten und Arztes einhält, kommt in den Genuss der vollen therapeutischen Wirkung der Anwendungen.

Behandlungen:

Physikalische Therapien (Massagen etc.), medikamentöse Therapien, Lebensstil- und Ernährungsberatung können ambulant durchgeführt werden. Intensiver und in manchen Fällen besser wirksam sind Ayurveda-Kuren.

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Fotos unserer Autoren und Ayurveda-Spezialisten


July 27th, 2007


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Safran


July 27th, 2007

Autor: Silvia Liptay


Safran ist der König der Gewürze. Er wird aus der Blütennarbe des Safran-Krokus gewonnen. Jede Krokusblüte enthält nur 3-4 Safranfäden, die einzeln mit der Hand gepflückt werden. Verständlich, dass Safran nicht gerade billig ist. Doch sein Geschmack und erst recht seine Heilwirkungen sind seinen Preis allemal wert. Safran harmonisiert alle drei Doshas. Er regt die Verdauungskraft (Agni) an und eignet sich besonders gut bei kaltem Klima. Ayurveda-Therapeuten schätzen seinen antiseptischen, leicht abführenden und harntreibenden Einfluß. Safran stillt Schmerzen, löst Krämpfe, vernichtet Darmparasiten, hilft bei Kopfschmerzen und stärkt Leber und Milz. Ebenso setzt man ihn gern bei Keuchhusten und Blähungen ein. Safran ist bei körperlicher und auch bei psychischer Überanstrengung sowie bei Schlafstörungen hilfreich. Als Sattva-Gewürz fördert er Hingabe und Mitgefühl. Daneben belebt Safran die Blutbildung, den Kreislauf und die weiblichen Unterleibsorgane.


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Kayachikitsa


July 27th, 2007


Professor Dr. Subash Ranade (SEVA Akademie)

Bekannt geworden ist Ayurveda im Abendland als Wellness- und Vorsorgepraxis, als System, ein langes und gesundes Leben auf der Basis gefundener Harmonie mit sich selbst zu führen. Das zeigt das grundsätzlich andere Herangehen der traditionellen indischen Medizin an das Geschenk des menschlichen Lebens – und dennoch ist der Aspekt von Vorsorge ja nur ein Teil des Gesamtsystems der ayurvedischen Medizin.Selbstverständlich hat Ayurveda auch ein differenziertes und hochwirksames System des Umgangs von massiven Störungen des physisch-psychischen Gleichgewichts – also Krankheiten – anzubieten. Ähnlich wie in der modernen westlichen Medizin kann man die ayurvedische Medizin grob in zwei Hauptsysteme einteilen: Chirurgie und Innere Medizin. Wie hochentwickelt die altindische chirurgische Kunst war, können wir nur ahnen anhand der überlieferten Texte und auch der archäologischen Funde; es war eine Kombination von handwerklichem Geschick, profunder Kenntnisse der Anatomie und Physiologie und auch einem Wissen von Anästhesie, Wundversorgung und -heilung. Hier ist ja auch in der modernen Medizin eine sehr umfassende Entwicklung geschehen. Die innere Medizin handelt von der Diagnostik, der Behandlung und der Heilung von Krankheiten, die sich im Menschen entwickelt haben. Und hier werden schon bei der Diagnostik große Unterschiede zur westlichen Medizin deutlich. Während die westliche Medizin gewaltige Fortschritte gemacht hat im Bereich der bildgebenden Verfahren und der Differenzierung feinster quantitativer Abweichungen im Körper, gibt es kaum Möglichkeiten zur Feststellung der ursächlichen, qualitativen Veränderungen der im Körper wirkenden Kräfte. Hier liegt die große Stärke des Ayurveda – eine Schicht tiefer schauen zu können in eine Ebene des Wirkens von ganz elementaren natürlichen Strömungen: Kräfte des Verfestigenden, des Umwandelnden und des Auflösenden/Vergeistigenden, die in uns und um uns herum wirken, denen wir mit unserem Essen, Trinken, Schlafen, Verhalten, mit unserem Denken und Fühlen und unseren Anlagen in unterschiedlichem Maße Einlass in unser Sein geben und ihnen so erlauben oder sie behindern, unseren Körper gesund zu gestalten. Hier versucht der ayurvedische Therapeut einen Zugang zu erhalten durch die verschiedenen Möglichkeiten, die Störungen im Wirken eines oder mehrerer dieser Kräfte herauszufinden und mit unterschiedlichen Mitteln das Gleichgewicht wieder zu erreichen.

Infos und Termine mit Prof. Ranade finden Sie hier:

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Klangarbeit


July 27th, 2007


ist eine der Möglichkeiten, den Menschen in seine kosmische Ordnung und in Einklang mit sich selbst zu bringen, bestehen wir doch – aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet – selbst aus Klang, aus Schwingung, die sich in einer physischen Form ausdrückt.Die vedische Heilkunst beinhaltet bereits in den mehr als 3000 Jahren alten Schriften eine Reihe von Mantren, die rhythmisch wiederholt, von Hymnen und medizinischen Texten, die in Tonintervallen mehrfach rezitiert werden. Das dauernde Wiederholen versetzt den Körper in eine tranceähnliche Schwingung, macht den Kopf frei und leer und führt zu einer tiefen Entspannung, die Loslassen und Heilung ermöglicht.Die Ursprünge der Kunst der Klangschalenanwendungen sind nicht so gut nachvollziehbar, am besten überliefert wurden sie in Tibet, und es gibt auch Hinweise auf altindische Quellen. Gongs sind nicht nur klanglich, sondern auch optisch beeindruckende Oberton-instrumente mit einer geradezu magischen Ausstrahlung. Jeder Anschlag bringt einen neuen Klang zur Entfaltung, die Möglichkeiten der sphärischen Klänge sind schier unendlich. Die Tabla-Trommeln bringen einmal mit den hohen weiblichen Klängen die obere Körperhälfte zum Schwingen und mit der Baya und ihren männlichen Klängen die untere, vor allem den Lendenbereich.


Es gibt viele Arten, um Klänge und Musik zum Zwecke des Wohlbefindens und der Harmonisierung einzusetzen. SEVA bietet eine Ausbildung zum Energie- und Klangschalen-Praktiker oder -therapeuten an, die verschiedene, sich gut ergänzende Aspekte der Klangarbeit beinhaltet: Klangschalen, tibetische Stimmgabeln, Gongs, Grundlagen von Qi-Gong, Klangmeditationen, Kirtan- und Mantrasingen, spirituelle Lieder, Demonstation der klassischen indischen Perkussion.Die Anwendungsbereiche sind vielfältig – bei körperlichen Beschwerden, seelischen Problemen, psychischen Spannungszuständen oder auch nur, um die Energiezentren zu stärken, damit die Lebensenergie frei fließen kann. Klang befreit von Unsicherheiten und Ängsten, macht das Herz frei, reinigt das Verdauungssystem, löst Schulter- und Nackenverspannungen, lockert den Lendenbereich, lindert Schmerzen in den Gelenken und lockert Verhärtungen in Muskelpartien, der Klang und die Schwingung ergießt sich heilend von der Fußsohle bis zu den Haarspitzen.

Näher Infos bekommen Sie hier:


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