Archive for July, 2007

Öle (Taila)


July 24th, 2007


Tailas sind Präparate, bei denen Öle (Taila) zusammen mit bestimmten Dekokten (Abkochungen = Kas-haya), Pasten (Kalka), Säften von frischen Heilkräutern (Svarasa) oder anderen Zutaten, wie verschiedene Milchprodukte, gekocht werden. Dieser Prozess gewährleistet die Absorption der aktiven therapeutischen Eigenschaf-ten der verwendeten Inhaltsstoffe. Das Wort „Taila“ kommt von „Tila“, was eigentlich Sesamsamen bedeutet. Meistens wird bei der Herstellung von Tailas Sesamöl verwendet; nur einige wenige werden mit Kokosöl, Rizinusöl oder Ghee (geklärte Butter) hergestellt.

Mit diesen Kräutern wird nacher das Öl gekocht:


Hier wird noch Milch hinzugegeben. Z.B. Kshirabala Thailam (SEVA Sensitive Öl)  



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Philosophischer Hintergrund des Ayurveda


July 24th, 2007

Caraka Camitha


Wir sollten uns stets an die Worte des Arztes CARAKA erinnern, der in seinen über 3500 Jahre alten Lehrschriften, der „CARAKA SAMHITA“, bereits empfahl, Wissen aus allen verfügbaren Quellen zu schöpfen, denn es gebe weder in Bezug auf Ayurveda noch in irgendeinem anderen medizinischen Kon-zept eine Endgültigkeit. Vielmehr sollte es unser Bestreben sein, selbst von unseren Feinden die Wahr-heit anzunehmen. Weiterhin sagte er, dass die ganze Welt aus Lehrern für die Weisen und Feinden für die Narren bestehe. Alles, was dazu diene, Gesundheit, ein langes Leben, Ruhm und Leistung zu erhal-ten, solle empfangen, verstanden und gewissenhaft in die Tat umgesetzt werden. Diese Zitate sollten genügen, um die Unvoreingenommenheit der ayurvedischen Heilkunde darzustellen. Deren philosophischer Hintergrund steht in keinerlei Verbindung mit einem speziellen Volk, einer spezifi-schen Kultur oder Religion; vielmehr sollte Ayurveda ob ihres universellen und wissenschaftlichen Cha-rakters geschätzt werden. Die ayurvedische Lehre besagt, dass während eines Menschenlebens der Geist (Manas) als eine abs-trakte Wesenheit bestehe, die jegliche Aktivitäten des Körpers wie auch sich selbst kontrolliere.Die Stimmung dieser Weseneinheit sei veränderlich. Für sich genommen sei diese Wesenheit, der Geist, empfindungslos, werde aber durch die kosmische Kraft, die sie empfängt, aktiv. Diese Kraft ist uns bekannt als die Seele (Purusha). Im Ayurveda wird die Seele auch Karmapurusha genannt, denn die Seele (Purusha) erntet die Früchte sowohl ihrer vergangenen wie ihrer gegenwärtigen Handlungen (Karma), Ayurveda akzeptiert somit das Konzept der Seelenwanderung, der Wiedergeburt und der Karma-Theorie. In diesem Zusammenhang hat Karma die Bedeutung von zurückliegenden Handlungen, die auf dem Geistkörper eine Prägung hinterlassen, genauso wie das Samenkorn sich nach einer geraumen Zeit manifestiert, wenn es mit fruchtbarer Erde in Berührung kommt. Dieser Teil des Ay-urveda hat seinen Ursprung in der Vedanta-Philosophie. Leben ist ein Zustand von Existenz, geformt durch die Kombination von Körper, Sinnesorganen, Geist und Seele2. Geist (Manas), Intelligenz (Buddhi), Ego (Ahankara) und Seele (Purusha) bilden Suksh-madeha oder den feinstofflichen Körper, während die fünf Urelemente (Panchamahabhutas) Äther (auch Himmel), Luft (auch Wind), Feuer, Wasser und Erde den grobstofflichen Körper formen, der uns befähigt, die Freuden und Leiden eines lebenden Wesens zu erfahren. Die These von der Entstehung der Ur- oder Protoelemente und der feinstofflichen Elemente wird beeinflusst durch die philosophischen Denksysteme Sankya (Evolutionsthese). Nyaya (Abgrenzung von Realität durch deduktive Argumentati-on) und Vaiseshika (kritische materialistische Realitätsanalyse). Die aus dem Yoga bekannten Prinzipien, wie bestimmte Körperhaltungen (Asanas), um schwache Orga-ne zu stärken, Atemübungen (Pranayama) oder meditative Übungen (Dhyana), welche dazu dienen, die innere Ruhe wieder herzustellen oder Fortschritte in seiner Spiritualität zu erreichen, finden im Ayurveda ebenfalls Anwendung.


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Swetha Thailam, die kleine Schwester von Sharira und Mitra


July 24th, 2007

Swetha Thailam


Swetha Thailam ist ein sehr gutes Tridosha Öl. Es zeichnet sich aus als ein hervorragendes Rasayana-Öl, ist Ojas vermehrend, verbessert den Stoffwechsel und wirkt durch den hohen Ashwaganda-Anteil auch Gewebe aufbauend und regenerierend. In vielen Eigenschaften ist das Swetha Thailam dem SEVA Sport Öl (Balashwaganda Thailam) sehr ähnlich. Deshalb kann Swetha Thailam auch im Sport sehr gut verwendet werden. Es verbessert die Muskelfunktion und den Muskelstoffwechsel und beugt dem Muskelkater vor. Zusätzlich verbessert es die Haut, und wirkt aphrodisierend. Kurzum ein gutes Allrounder Öl das in keiner Praxis fehlen sollte. Swetha Thailam ist auch für den Heimgebrauch und zur Eigenmassage bestens geeignet.


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Kumari Thailam


July 23rd, 2007


Kumari Thailam besitzt einen hohen Anteil an Aloe Vera. Dadurch hat es prinzipiell kühlende Eigenschaften, die bei diesem Öl durch die anderen Zutaten wieder ausgeglichen wird. Dieses Kumari-Öl besitzt dadurch Tridosha-Eigenschaften und ist bei jeder Konstitution einsetzbar. Kumari ist ein wunderbares Öl für die Jungerhaltung des Körpers. Es wirkt Stoffwechsel verbessernd, entzündungshemmend, blutreinigend und ist zugleich Fett abbauend. Einige der Inhaltsstoffe besitzen zudem eine stimulierende und aphrodisierende Wirkung. Kumari Thailam ist ein Tridosha Öl für Jedermann. Besonders für Frauen ist es ein Mittel zur Jungerhaltung – ein sehr wirksames Rasayana.



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Kumkumadi Öl


July 20th, 2007

Blütenbad


ist ein besonders hochwertiges Kosmetiköl für die Gesichtshaut. Dieses Schönheitsöl ist unter grösster Sorgfalt nach alter Tradition und Originalrezeptur traditionell ayurvedisch hergestellt. Kumkumadiöl ist perfekt für die ayurvedische Gesichtsbehandlung und eignet sich zur Revitalisierung, Tonisierung, Regenerierung, und Entspannung der zarten Gesichtshaut.Für jeden Hauttyp ist es nicht nur wohltuend, sondern auch hilfreich bei Hautunregelmäßigkeiten.Lassen Sie sich ins Reich der Sinne verführen, durch eine Gesichtsmassage mit warmen Kumkumadiöl. Es ist sowohl bei allen ayurvedischen Ölanwendungen als auch bei Teilbereichen (Shiroabhyanga für das Gesicht) zu verwenden.Die besten Ergebnisse bei der täglichen Pflege erhalten Sie, wenn Sie morgens und abends einige Tropfen Öl auf die noch feuchte Haut auftragen und sanft einmassieren. Decolette und Hals nicht vergessen!


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Tipps für die PITTA-Konstitution:


July 20th, 2007

Gönnen Sie sich einmal pro Woche eine Ölmassage mit
PITTA, Sport- oder Baby-Massageöl und verwenden Sie
unbedingt Haaröl für die warme Witterung vor dem
Haarewaschen. Trinken Sie oft und viel Getränke mit
Zimmertemperatur und essen Sie neben den normalen
Speisen regelmäßig Salate und (in Maßen) Früchte.


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