Archive for August, 2007

Spätsommerliche Abendsuppen


August 11th, 2007

Autorin: Silvia Liptay


Karottensuppe mit frischer Pfefferminze

Für 4 Personen

¾ kg         Bio-Karotten
1 cm         frische Ingwerwurzel
1         kleine, frische grüne Chilischote
1 – 2 EL     Ghee
6 EL         getrocknete halbierte rote Linsen
etwas         frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
¼ TL         Asafoetida
¼ TL         Kardamom frisch gemörsert
½ TL        Koriander frisch gemörsert
½  TL     Fenchel frisch gemörsert
1 Liter     heißes Wasser
1 Bund     frische Pfefferminze (ersatzweise Petersilie)
Steinsalz, Rohrohrzucker

Die Karotten in Würfel schneiden, den Ingwer schälen und grob raspeln. Chili entkernen und klein würfeln.

Ghee erwärmen, die Gewürze darin anbraten, zum Schluss Asafoetida beigeben, dann die Karotten und die Linsen zugeben. Mit heißem Wasser aufgießen und aufkochen lassen. Ca. 25 Minuten köcheln lassen. Mit Steinsalz und Rohrohrzucker abschmecken und die klein gehackten Pfefferminzblättchen einrühren.

Diese Suppe kann von allen Konstitutionstypen gegessen werden, Pitta-betonte Typen sind mit Chili und schwarzem Pfeffer sparsam.

Suppen sind heiß und leicht – also ein ideales Abendessen. Für ayurvedische Suppen brauchen Sie keine Brühwürfel – etwas Ghee, mit Gewürzen verfeinert, etwas Gemüse und eine frische wohlschmeckende Suppe ist fertig. Sie können die Abendsuppe mit Chapatis oder mit einem getoasteten Vollkornbrot vervollständigen.

Die Karotte bietet unserem Organismus eine Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen an:
Sie reinigt und entschlackt das Verdauungssystem, schonend zubereitete Karotten unterstützen im Dünn- u. Dickdarmbereich die Ansiedlung von lebenswichtigen körperfreundlichen Mikroorganismen. Ihr hoher Vitamin-A-Gehalt besitzt einen heilenden Einfluss auf die Schleimhäute im Darmbereich sowie auf das Immunsystem.

Ayurveda-Studio Silvia Liptay, Adolf Czettelgasse 3, 1160 Wien, 01/786 87 84


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Ayurveda im Sport


August 8th, 2007

Autor: Dr.med. Detlef Grunert


Ayurveda bedeutet „Wissen vom Leben”. Ayurveda ist Gesundheitsvorsorge und im Sinne des Wortes ganzheitliche Medizin. Neben der richtigen Ernährung gehört auch die Bewegung, d.h. körperliche Übungen zu den Grundlagen der ayurvedischen Gesundheitsvorsorge und Therapie.

Bewegung im Ayurveda
Bewegung wird in den vedischen Schriften vor allem in zwei Formen beschrieben. Zum Einen sind dies Yoga-Asanas. Die Asanas sollen entsprechend der Konstitution (Prakriti) beim Gesunden zur Gesundheitsvorsorge geübt werden. Beim Kranken werden die Übungen entsprechend der Erkrankung und der Abweichung von der Konstitution (Vikriti) ausgewählt. Wichtig ist dabei die Anleitung durch einen sehr gut ausgebildeten und medizinisch versierten Yogalehrer! Die übrigen sehr wichtigen Aspekte des Yoga sollen in diesem Zusammenhang nicht beschrieben werden. Zum Anderen ist dies die indische Kampfkunst Kalari Payat. Sie wird heute vor allem in Südindien ausgeübt. Das System der Marmas (Vitalpunkte) bildet die Grundlage dieser Verteidigungs- und Angriffskunst. Das Wissen von den Marmas nutzen die Kämpfer zur Selbstverteidigung und die Chirurgen zur Therapie von Verletzten und Kranken. Die vielseitigen Möglichkeiten der ayurvedischen Massage entwickelten sich aus der Kombination von traditioneller Kampfkunst, Kenntnissen der Marmas und medizinischen Ölen. Ursprünglich für die Kämpfer entwickelt, werden Ayurvedamassagen bis heute therapeutisch und prophylaktisch eingesetzt.


Bewegung für Gesunde
Prinzipiell ist keine Bewegung bzw. keine Sportart verboten! Für jede Konstitution gibt es aber für die Gesundheit günstige und ungünstige Bewegungsformen.

Für Menschen mit überwiegend Vata in der Konstitution sind alle Übungen geeignet, die Kraft, Ruhe und Ausdauer bringen. Dies sind beispielsweise Ausdauersportarten wie Radfahren, Laufen, Walking im niedrigen Belastungsbereich (aerob). Viele Ausdauersportler haben einen hohen Vata-Anteil in ihrer Konstitution. Besonders geachtet werden muss auf ausreichende Kraft, den Erhalt der Beweglichkeit, ausführliche Regeneration und Entspannung. Gelenk- Muskel- und Sehnenprobleme sind ansonsten bei Vata-Konstitution vorprogrammiert. Yoga-Asanas sind hier sehr zu empfehlen. Dabei können Gesunde ohne Einschränkung üben, allerdings mit Schwerpunkt Beweglichkeit und Kraft. Auch der Sonnengruß, der zusätzlich die Ausdauer verbessert, ist sehr geeignet. Eine Vata-Ernährung ist entsprechend der Konstitution selbstverständlich.

Menschen mit überwiegend Pitta in der Konstitution sind in der Auswahl der geeigneten Bewegungsform am wenigsten eingeschränkt. Sie haben außerdem genügend Kraft und Energie, um auch Höchstleistungen zu erbringen. Viele Hochleistungssportler besitzen einen hohen Pitta-Anteil (evtl. neben Vata oder Kapha). Zu beachten ist aber, dass Sport bei großer Hitze Pitta stark erhöht und damit zu Gesundheitsproblemen führen kann. Gerade Menschen mit Pitta-Konstitution müssen auf einen Ausgleich von Kraft, Beweglichkeit, Regeneration und Entspannung achten. Ihre große Energie und ihr Ergeiz können ansonsten zu Gesundheitsschäden führen. Auch hier sind Yoga-Übungen ideal z.B. ein langsam und kraftvoll ausgeführter Sonnengruß. Insbesondere bei hohen Belastungen und in der heißen Jahreszeit ist auf eine gute Pitta-Ernährung zu achten.

Menschen mit überwiegend Kapha in der Konstitution sollen Bewegungsformen wählen, die Beweglichkeit, Wachheit evtl. auch Schnelligkeit fördern, die Durchblutung von Muskeln und Gehirn verbessern sowie den Stoffwechsel optimieren. Je nach Körpergewicht sind Walking, Laufen, Radfahren, Rudern etc. im niedrigen Belastungsbereich (aerob) geeignet. Im Leistungssport wählen Athleten mit Kapha-Konstitution meist Kraftsportarten wie Kugelstoßen, Gewichtheben, Sumo-Ringen usw.. Durch die Ausübung oder für die Ausübung dieser Sportarten wird Kapha gesteigert, so dass sich häufig gesundheitliche Probleme einstellen. Aus gesundheitlicher Sicht sollten Anti-Kapha-Sportarten ausgeübt werden (siehe oben)! Ergänzend ist auch für Kapha-Konstitution Yoga ideal. Der Schwerpunkt soll hier auf Beweglichkeit und eine gewisse Leichtigkeit gelegt werden. Besonders geeignet sind daher beispielsweise Standübungen, Gleichgewichtsübungen, Umkehrhaltungen oder auch ein „schnell” ausgeführter Sonnengruß. In der Regel ist eine Kapha-Ernährung angezeigt.

Bewegung bei Gesundheitsstörungen
In diesem Fall müssen Bewegung bzw. Sport gut ausgewählt werden, um eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zu erreichen und Verschlechterungen zu vermeiden. Die richtige Bewegung ist in jedem Fall essentieller Bestandteil einer sinnvollen ganzheitlichen Therapie.

Bei Vata-Erhöhung werden ruhige und kraftvolle Bewegungen bevorzugt. Bei schweren Vata-Störungen sollte dabei mit ruhigen Yoga-Asanas begonnen werden. Hierzu zählen die meisten Übungen im Sitzen und im Liegen. Auch ruhige Bewegungen aus dem Bereich der Kampfkünste z.B. Tai-Chi sind empfehlenswert. Außerdem sind beruhigende Atemübungen und eine gute Entspannung notwendig. Bei Verbesserung des Zustandes und bei geringeren Vata-Störungen sind auch weitere ruhige Bewegungsformen, wie Walking, Radfahren oder Rudern im sehr niedrigen Belastungsbereich sinnvoll.

Bei Pitta-Erhöhung werden ruhige und nicht erhitzende Bewegungsformen bevorzugt. Bei schweren Pitta-Störungen sind dies einerseits ruhige Yoga-Asanas im Stehen, Sitzen und Liegen. Da hier Energie abgebaut werden muss, sind auch kraftvolle, langgehaltene Standhaltungen wichtig. Auch Tai-Chi ist empfehlenswert. Andererseits ist auch ruhiges Laufen, Walken oder Radfahren sinnvoll. Ergänzt wird die Bewegungstherapie durch beruhigende, ausgleichende Atemübungen wie Nadi-Shodana und eine gute Entspannung.

Bei Kapha-Erhöhung sind stoffwechselanregende und erhitzende Bewegungsformen ideal. Je nach Körpergewicht kann die individuelle Auswahl jedoch manchmal schwer sein! Prinzipiell sind anregende und durchaus anstrengende Yoga-Asanas im Stehen und Sitzen sinnvoll. Ergänzt wird die Therapie durch anregende Atemübungen. Laufen, Walken, Radfahren etc. sind, wenn prinzipiell durchführbar, im aeroben Bereich sinnvoll.


Ernährung für Sportler
Die Prinzipien für Sportler sind selbstverständlich dieselben wie für „Nicht-Sportler”. Die Ernährung richtet sich nach der eigenen Konstitution, z.B. Vata-Ernährung für Vata-Konstitution. Bei erhöhter Belastung muss jedoch auf eine ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Sportler mit Vata- und Pitta-Konstitution benötigen einen hohen Anteil „süßer” Nahrung, d.h. Kohlenhydrate (Reis, Kartoffeln, Nudeln, frisches Obst, etc.). Bei Pitta-Konstitution muss zusätzlich ein ausreichender Teil „kühlender” Nahrung zugeführt werden. Scharfe Gewürze sind unbedingt zu meiden. Der Flüssigkeitsbedarf soll vorwiegend in Form zumindest zimmerwarmer Getränke gedeckt werden.

Nahrungsergänzung
Die ideale Nahrungsergänzung ist Chyavanprash (Amla-Kräutermus). Amla-Mus ist ein wertvolles Aufbaumittel mit hohem Gehalt an Vitaminen etc.. Es dient der Versorgung des Körpers mit essentiellen Nahrungsbestandteilen und kann eingesetzt werden als dauernde Nahrungsergänzung für nahezu jeden Menschen und in erhöhter Dosis zur Regeneration sowie bei hohen sportlichen Belastungen. Bei schweren Kapha-Störungen sollte Amla-Mus nicht genommen werden.

Ayurvedische Kräuter und Medikamente

Hier gelten die üblichen Indikationen für Beschwerden und Erkrankungen. Darüber hinaus können Ayurvedakräuter/-medikamente auch gezielt bei spezifischen Problemen von Sportlern und vorsorglich eingesetzt werden. Alle in Deutschland erhältlichen Ayurvedakräuter sind als spezielle Nahrungsergänzung anzusehen. Dennoch sollten sie nur nach Indikationsstellung und Auswahl durch medizinisch versierte Ayurvedaspezialisten (Ärzte, Heilpraktiker) verwendet werden. Es gilt hier nicht „Viel hilft viel”! Das richtige Kraut und die richtige Menge bringen den optimalen Nutzen. Auf einige nützliche Beispiele ohne Anspruch auf Vollständigkeit möchte ich eingehen:

Triphala ist nützlich zur Optimierung des Stoffwechsels, wirkt regenerierend und immunstimulierend und ist daher für den Sportler prinzipiell nützlich.

Ashwagandha (Withania somnifera) ist immunstimulierend und regenerierend und wirkt gegen Schlaflosigkeit. Ashwagandha fördert den Muskelaufbau und wirkt damit anabol ohne jede Nebenwirkung.

Guduci (Tinospora cordifolia) senkt Pitta (!), wirkt entspannend auf die glatte Muskulatur, entzündungshemmend (cortisonähnlich) und ist daher einsetzbar bei Pittaerhöhung, Überreaktion des Magen-Darmtraktes vor dem Wettkampf, Gelenkentzündung etc..

Arjuna (Terminalia arjuna) wirkt herzstärkend, blutstillend, fördert die Heilung von Verletzungen, Knochenbrüchen etc..

Ashoka (Saraca indica) ist schmerzstillend, blutstillend und wirkt besonders bei Dysmenorrhoe und Menorrhagie. Ashoka kann daher bei weiblichen Sportlern mit entsprechenden Beschwerden verwendet werden.

Shallaki (Boswellia serrata) wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd insbesondere bei Beschwerden im Gelenkbereich.

Shatavari (Asparagus racemosus) hilft bei Erschöpfung, Menopausenbeschwerden, ist immunstimulierend und regenerierend. Shatavari ist besonders nützlich bei Sportlerinnen über 40.

Ayurvedamassagen und Spezialbehandlungen im Sport

Massagen und Spezialbehandlungen können prophylaktisch, als Vorbereitung auf einen Wettkampf und zur Regeneration eingesetzt werden. Auch bei Behandlung von Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates, nach Verletzungen, bei Überbelastung aber auch bei psychischen Problemen wie Angst, Schlafstörungen etc. sind Ayurvedabehandlungen sehr nützlich. Diese Behandlungen sollen immer von einem gut ausgebildeten Ayurvedatherapeuten/-spezialisten mit Therapieölen durchgeführt werden. Bei ernsten Problemen ist immer ein (sport)medizinisch versierter Ayurvedaspezialist zu Rate zu ziehen. An einigen Beispiel möchte ich den Nutzen von Ayurvedabehandlungen für Leistungs- und auch Hobbysportler aufzeigen:

Thalodal (spezielle Druckmassage), die „Sportmassage” als Vorbereitung auf einen Wettkampf, kann 6 bis 48 Stunden vor dem Wettkampf durchgeführt werden, um den Muskelstoffwechsel zu optimieren. Die Anwendungsdauer, der Druck und das eingesetzte Öl muss individuell ausgewählt werden. Dazu bedarf es einiger Erfahrung. Bei Lauftests mit Pulsmessung konnte eine Leistungssteigerung von ca. 5% nach einer Massage erzielt werden. Thalodal kann auch in der Trainingsphase eingesetzt werden.

Abhyanga (sanfte Ölmassage) kann angewandt werden in der Trainingsphase und zur Regeneration. Besonders wirksam ist Abhyanga auch bei Übertrainingssyndrom mit kataboler Stoffwechsellage, Schlafstörungen, Schweißausbrüchen etc.. In diesem Fall sind Massagen mit Vata-Therapieöl oder im Extremfall mit Prabhanjana Kuzhambu (stark nährend) indiziert.

Kayaseka (warmer Ölguss) ist ebenfalls sehr wirksam bei Vatastörungen also auch bei Übertraining. Außerdem kann Kayaseka sehr gut in der Regenerationsphase nach einem Wettkampf eingesetzt werden.

Mardana (Ölmassage mit höherem Druck) ist allgemein einsetzbar zur Prophylaxe und Therapie. Viele Sportler mit ausgeprägter Muskulatur bevorzugen den höheren Druck gegenüber der sanften Ölmassage.

Shirodara (Stirnölguss) und Shirovasti (Kopfeinlauf) kann angewendet werden bei Stresssymptomen, Schlaflosigkeit, schlechter Entspannungsfähigkeit, Übertraining etc.. Diese Behandlung darf nur von einem qualifizierten Therapeuten bei entsprechender Indikation und nach Vorbehandlung durchgeführt werden! Hier muss unbedingt auf die korrekte Auswahl der Öle geachtet werden!

Sweda (Schwitzbad) am besten mit Kräuterdampf ist in der Kombination mit Abhyanga oder Mardana die ideale Regenerations- und Entschlackungsmaßnahme nach einem anstrengenden Wettkampf oder einer intensiven Trainingseinheit. Kein Sweda in den Tagen vor einem Wettkampf durchführen! Vor einem Wettkampf ist keine reduzierende Therapie sinnvoll.

Zusammenfassung
Bewegung im Sinne von sportlicher Betätigung, Yoga, Kampfkunst etc. ist einerseits essentieller Bestandteil der Prophylaxe und Therapie im Ayurveda. Andererseits können durch Beachten der Prinzipien und Regeln des Ayurveda beim gesundheitsorientierten Sportler und auch beim Leistungssportler gesundheitliche Schäden verhindert werden. Training und Regeneration nach einem Wettkampf und während des Trainings können optimiert, allgemeine Beschwerden, Stresssymptome, diverse Erkrankungen und Verletzungen können effektiv und in der Regel ohne Risiko von Nebenwirkungen behandelt werden. Wenn gewünscht ist mittels Kräutermedikamenten (z.B. Ashwagandha) und durch Einsatz von Massagen (z.B. Thalodal) auch eine risikolose Leistungssteigerung möglich. Die Verordnung der Kräutermedikamente, der Einsatz intensiv wirksamer Massagen, die Beratung bzw. Anleitung hinsichtlich der Bewegungsformen insbesondere des Yoga und die evtl. notwendige Trainingssteuerung sollte nur von medizinisch versierten Ayurveda-Therapeuten und – Spezialisten durchgeführt werden.

Literatur:

1. Rhyner, H.-H.: Das Praxis Handbuch Ayurveda. Urania Verlag

2. Frawley, D.F.: Das große Ayurveda-Heilungsbuch. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur

3. Verma, V.: Gesundheit durch Yoga und Ayurveda. Urania Verlag

4. Brunner, U. und Hanewald, R.: Yoga und Ayurveda. Walter Verlag

5. The Compendium of Ayurvedic Medicine Principles and Practice. Indian medical Science series No.81. Sri Satguru Publications

6. Kogler, A.: Yoga für Sportler. Urania Verlag

7. Caraka Samhita. Chowkhamba Sanskrit Series Office

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Sommerliche Rezepte mit Rosen


August 7th, 2007

- Pitta harmonisierend –


Autorin: Iris Harder (Ayurvedische Gesundheitstherapeutin)

Erfrischende Rosen – Lassi
Für 4 Personen

330 ml Joghurt (Bio)
670 ml frisches Quellwasser ( oder stilles Mineralwasser)
2 Esslöffel Rosenblütenmarmelade (Bioladen)
1 Schuss Rosenwasser (1-1 ½ EL)
1EL Palmenherzen-Zucker oder Sharkara
Rosenblüten zum Garnieren

Zuerst Wasser und Joghurt gut verrühren (oder in einem Mixer schaumig schlagen), dann die Rosenmarmelade, Rosenwasser sowie Zucker mit hinzugeben und nochmals kurz schaumig rühren.
In hohe Gläser füllen und mit einem Rosenblatt garnieren. Wunderbar kühlend an heißen Sommertagen.

Rosen-Reis
-Pitta harmonisierend, ein Gericht für Herz und Seele-
-Vata beruhigend-
Für 4 Personen

250 gr. guten Basmatireis
4 EL Ghee
2 gehäufte EL Rosenmarmelade (Bio)
1 EL Mandelpuder (ayurvedisches)
Rosenblüten zum Garnieren

Basmatireis waschen und in leicht gesalzenem Wasser (500ml) kurz aufkochen lassen und ca. 15-20 min bei niedriger Temperatur ausquellen lassen.
Den fertigen Basmatireis mit Ghee, Rosenmarmelade und dem Mandelpuder gut vermischen und mit Rosenblüten garnieren und servieren.



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Biologisches Feuer oder Verdauungsfeuer (Agni)


August 6th, 2007


Es gibt keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen physischem und biologischem Feuer oder Agni, außer dass Agni mit lebendem Organismus assoziiert wird. Seine Hauptaufgabe ist, die Nahrung in einfachste Bestandteile aufzuspalten, so dass der Körper sie aufnehmen kann. 

Es gibt zwei Konzepte des biologischen Feuers:

ð         Agni (13):          Jatharagni (1), Bhutagni (5), Dhatwagni (7)

ð         Pitta (5):           Pacaka, Ranjaka, Sadhaka, Alocaka, Bhrajaka 

Lage und Funktion (anatomisch wie physiologisch) sind verschieden, ausgenommen bei Jatharagni und Pacaka Pitta. Agni umfasst einen größeren Bereich: physisch, chemisch und biologisch. Pitta hingegen bezieht sich nur auf lebende Organismen.

Von den 13 Agnis wurde Jatharagni viel Bedeutung zugeschrieben (Synonyme: Kayagni, Pacakagni, Loshtagni, Antaragni, Audarya Tejas. Kayagni bezeichnet die Funktion in der Pathogenese und der Behandlung. Alle Krankheiten können einem Mangel an Agni zugeschrieben werden. Andererseits sind alle Krankheiten unter Kontrolle zu bringen, sofern sie durch Agni umzukehren sind. 

Unser Körper ist das Produkt unserer Nahrung. Krankheit entsteht als Resultat falscher Ernährung. Die Unterscheidung zwischen Freude (Gesundheit) und Schmerz (Krankheit) entsteht als ein Ergebnis des Unterschieds zwischen gesunder und ungesunder Ernährung3. Agni als verantwortlicher Faktor für die Nahrungsumwandlung in Dosha (Bioenergie), Dhatu (Körpergewebe) und Mala (Abfallprodukte) verdient einer detaillierten Betrachtung.

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Apfel mit Pfiff - Rezept von Ernährungsberaterin Silvia Liptay


August 3rd, 2007


Für 4 Personen

6 süße Äpfel oder 6 Birnen, reif aber noch festes Fruchtfleisch
und dann

1 Vanilleschote - das Mark ausgekratzt

1/2 TL Zimt

1/2 TL Kardamom

4 Safranfäden

Die Äpfel waschen, vierteln, die Kerngehäuse herausschneiden und die Äpfel klein würfeln.

Ghee in einem Topf erhitzen und den Zucker darin schmelzen lassen. Die Apfelstücken dazugeben und köcheln lassen. Nun die Vanilleschote längs halbieren, das Mark herausschaben und zusammen mit den übrigen Gewürzen zu den Apfelstückchen geben. Das Ganze noch ca. 15 Minuten weiter köcheln lassen. Das Dessert heiß oder kalt servieren.


Dieses Dessert kann man mit etwas geschlagenem oder flüssigem Schlagobers servieren.

Erhöht Vata und Pitta, ist Kapha-senkend

Autorin: Silvia Liptay




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CD Harmonie der Räume Tipp!!


August 2nd, 2007


Vasati – die Wissenschaft von Raum & Klang

(Gesamtlaufzeit: 39:07)

Die Wissenschaft der Raumenergien war in Europa, China und Indien zu allen Zeiten unter Begriffen wie Geomantie, Feng Shui und Vastu bekannt. Die älteste Form der Geomantie ist die Vastu- oder Vasati-Wissenschaft Indiens. Vasati ist die Kunst, im Einklang mit den fünf Naturelementen Erde, Wasser, Licht, Luft, Raum und den Naturenergien zu wohnen und zu bauen. Glück und Erfolg, aber auch Beziehungsprobleme und chronische Krankheiten spiegeln sich häufig in der Wohnsituation wider. Vasati hat in fünf Jahrtausenden der Erfahrung und Beobachtung ein wissenschaftliches System entwickelt, mit dessen Hilfe sich die Wirkung der natürlichen, unbewusst wirkenden Umwelteinflüsse (Erdmagnetfeld, feinstoffliche Energien von Erde, Sonne, Mond, Gravitation, Naturelementen) bestimmen lassen.
Die feinstoffliche Reinigung von Wohnräumen durch Klänge ist in vielen Kulturen bekannt. Im Vasati findet sie besondere Beachtung, da die gesamte vedische Kultur auf der Wissenschaft der Klangschwingung aufgebaut ist. Große Teile der Veden handeln von der Wirkung bestimmter Klänge, Tonfolgen (ragas) und Mantras (wörtliche Übersetzung: „Worte, die den Geist befreien).

Die für diese CD gewählten Harmonien (raga) und Mantren haben auf den Raum eine harmonisierende Wirkung. Der Grund hierfür liegt darin, dass der Klang die subtile Form des Raumes (Äther) darstellt und die Qualität des Raumes daher durch Klangschwingungen bestimmt wird.

Die sechs Lieder dieser CD sind ineinander verwoben und folgen dem Ablauf eines agnihotra yagna, einer jahrtausende alten Feuer-Zermonie. Dabei werden Mantras, Getreide und Ghee (Butterfett) dem Feuer dargebracht, das den Höchsten repräsentiert. In einer Zeit, als Indien zu den reichsten und kulturell hochstehendsten Kulturen zählte, wurden diese Zeremonien ununterbrochen ausgeführt, um allen Menschen Glück, Gesundheit und Wohlstand zu bescheren.

Zur Reinigung der Raumatmosphäre empfiehlt es sich, die CD täglich abzuspielen.

Am 15.09.07-16.09.07 können Sie mit dem Sänger der CD Jürgen Wloka bei SEVA Mantras singen. Nähere Infos hier

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