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	<title>Ayurveda-Blog</title>
	<link>http://www.ayurveda-blog.com</link>
	<description>Ayurveda und alles wa uns dazu einfällt</description>
	<pubDate>Thu, 15 May 2008 12:00:56 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Zu den Qualitätsunterschieden zwischen europäischen Ölprodukten und Ölen die nach ayurvedischen Verfahren hergestellt werden</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 09:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ayurveda Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[Ayurveda Produkte]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
<category>ayurveda</category><category>Öle</category><category>sesam</category>
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		<description><![CDATA[ 	




Die europäische Ölherstellung unterscheidet sich deutlich von den ayurvedischen Verfahren und damit auch in Zusammensetzung, Wirkung und Funktion der Öle.
Ein kaltgepresstes Sesamöl enthält beispielweise eine Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, die auf natürliche Weise im Sesamkorn angelegt wurden. Dazu gehören Proteine, Polysacharide und organische Säuren. Durch den Herstellungsprozess wird diese natürliche Zusammensetzung nicht verändert. Im Ergebnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong><o:p></o:p></strong>
<div class="myinlinepicture" style="width:400px">
<div class="myinlineborder"  style="width:400px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.ayurveda-blog.com/wp-content/myfotos/lherstellung/k-öl-herstellung2.jpg" alt="" title="" width="400" height="300"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: justify">Die europäische Ölherstellung unterscheidet sich deutlich von den ayurvedischen Verfahren und damit auch in Zusammensetzung, Wirkung und Funktion der Öle.</p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: justify">Ein kaltgepresstes Sesamöl enthält beispielweise eine Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, die auf natürliche Weise im Sesamkorn angelegt wurden. Dazu gehören Proteine, Polysacharide und organische Säuren. Durch den Herstellungsprozess wird diese natürliche Zusammensetzung nicht verändert. Im Ergebnis wird beim Auftragen dieser Öle auf die Haut zunächst durch die organischen Säuren eine adstringierende Wirkung verursacht, die dazu führt, dass die für die Hautatmung wichtigen Poren sich leicht zusammenziehen. Die im Öl vorhandenen Polysacharide und Eiweißmoleküle gelangen nicht in die oberen Hautschichten, da sowohl durch ihre Größe, als auch durch die adstringierten Poren keine Diffusion in die Haut möglich ist. Im Gegenteil verkleistern sie auf Grund ihrer biochemischen Konfiguration zusätzlich die Poren mit dem Ergebnis, das die Hautatmung und der Wasseraustausch der Haut nach einer derartigen Öl-Behandlung vermindert arbeitsfähig ist.</p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: justify">Anzumerken ist weiterhin, dass der in Europa angebaute Sesam sich genetisch und in seiner Zusammensetzung vom Sesam indicum unterscheidet. Er wächst mit anderen Erträgen,<span>  </span>unter anderen Klimabedingungen und in einem anderen biochemisch zusammengesetzten Boden. Damit ist auch klar, dass die biochemische Zusammensetzung dieser Öle zum indischen Sesamöl verschieden ist.</p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: justify">Ayurvedisches Sesamöl wird aus sesam indicum hergestellt, welches einem schonenden Kochprozess von ununterbrochen 72 h unterzogen wird. Dabei wird unter ständigem Rühren die Temperatur konstant zwischen 95 – 99° C gehalten. Nach Jahrtausende alten Rezepten werden zu genau festgelegten Zeitpunkten Pflanzendekokte und Kräutermischungen hinzugesetzt. Dieses Verfahren hat mehrere Wirkungen. Zunächst wird die bereits vohanderne antioxydative Potenz des Sesamöles durch die Temperatureinwirkung in Verbindung mit den Pflanzenzusätzen verstärkt. Weiterhin werden die organischen Säuren bei diesem Prozess neutralisiert. Zum dritten werden die Eiweiß- und Polysaccharidketten zerstört und fallen aus. Eine weitere Wirkung dieses langandauernden Prozesses besteht darin, dass sowohl Transformationsprozesse bei den Pflanzeninhaltsstoffen als auch beim Öl selbst ablaufen, in deren Endergebnis die Diffusionsprozesse in die Haut deutlich erleichtert und beschleunigt werden.</p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: justify"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: justify">Auf Grund dieser Sachverhalte ist es völlig unzulässig Ayurveda-Öle mit anderen Ölen zu vergleichen und schon gar nicht kaltgepresste Sesam-Öle für ayurvedische Verfahren einzusetzen.</p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: justify">Dr. Luther Blisset</p>
<p class="MsoBodyText"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoBodyText"><o:p> </o:p></p>
<br /><strong>Tags:</strong> <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/ayurveda" title="Browse for ayurveda" rel="tag" >ayurveda</a>, <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/%C3%96le" title="Browse for Öle" rel="tag" >Öle</a>, <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/sesam" title="Browse for sesam" rel="tag" >sesam</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cremige Rote-Rüben-Suppe</title>
		<link>http://www.ayurveda-blog.com/rezepte/cremige-rote-ruben-suppe/78/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 08:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
<category>Ernährung</category><category>rezepte</category><category>silvia liptay</category>
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		<description><![CDATA[ 	Für 4 Personen
* 500 g Rote Rüben
2 EL Ghee
je ½ TL gemahlener Kreuzkümmel, Koriander und etwas frischer Ingwer
je 1 MS Nelken-, Zimt- und Kardamompulver
Salz, schwarzer Pfeffer
2 EL Zitronensaft
1 l Gemüsesuppe
100 ml Creme fraiche
Die Roten Rüben vorab weich kochen, anschließend schälen und in Würfel schneiden. Das Ghee erwärmen, die Gewürze darin anbraten, die Roten-Rüben-Würfel dazugeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Für 4 Personen</p>
<p>* 500 g Rote Rüben<br />
2 EL Ghee<br />
je ½ TL gemahlener Kreuzkümmel, Koriander und etwas frischer Ingwer<br />
je 1 MS Nelken-, Zimt- und Kardamompulver<br />
Salz, schwarzer Pfeffer<br />
2 EL Zitronensaft<br />
1 l Gemüsesuppe<br />
100 ml Creme fraiche</p>
<p>Die Roten Rüben vorab weich kochen, anschließend schälen und in Würfel schneiden. Das Ghee erwärmen, die Gewürze darin anbraten, die Roten-Rüben-Würfel dazugeben und mit der heißen Gemüsesuppe aufgießen und noch ca. 10 Minuten köcheln lassen. Eine kleine Menge Creme fraiche auf die Seite geben, den Rest mit Zitronensaft und Salz unterziehen.</p>
<p>Mit einem Klecks Creme fraiche und schwarzem Pfeffer servieren.</p>
<p>Die Rote Rübe besitzt bewährte aufbauende und stärkende Eigenschaften. Sie besitzt einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten, viel Kalium, Magnesium, Natrium und Kalzium, sowie Eisen und Kupfer. Rote Rüben enthalten Bioflavone, die die Zellatmung verbessern und Betanidin, welches zusammen mit Rutin die Kapillarwände festigt. Nicht zu vergessen die wertvollen Aminosäuren wie Asparagin, Glutamin und auch Betain, die das Immunsystem stärken. Aber auch Provitamine A, Vitamin C und Vitamine aus dem B-Komplex, sowie Folsäure und Pantothensäure sind ausreichend in den Roten Rüben enthalten.</p>
<p>Ayurveda-Studio Silvia Liptay, Adolf Czettelgasse 3/16, 1160 Wien, 01/786 87 84</p>
<br /><strong>Tags:</strong> <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/Ern%C3%A4hrung" title="Browse for Ernährung" rel="tag" >Ernährung</a>, <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/rezepte" title="Browse for rezepte" rel="tag" >rezepte</a>, <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/silvia-liptay" title="Browse for silvia liptay" rel="tag" >silvia liptay</a>]]></content:encoded>
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		<title>Shiva</title>
		<link>http://www.ayurveda-blog.com/geschichte-und-geschichten-zu-und-uber-ayurveda/shiva/77/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 11:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichte u. Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[





&#160;
Häufig wird Shiva auch als Nataraja, König des Tanzes, dargestellt. Laut den hinduistischen Legenden versuchten einige irrgläubige Rishis (= Urväter des Hinduismus; siehe auch Wurzeln des Hinduismus) Gott Shiva durch magische Gesänge zu vernichten. Shiva erkannte die drohende Gefahr und fing an zu tanzen, wodurch die negativen Kräfte der Rishis neutralisiert wurden. Über dies erzürnt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p align="center">
<div class="myinlinepicture" style="width:250px">
<div class="myinlineborder"  style="width:250px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.ayurveda-blog.com/wp-content/myfotos/ber-den-blog/shiva.jpg" alt="" title="" width="250" height="188"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/></p>
<p align="center">&nbsp;</p>
<p align="left"><font face="Verdana">Häufig wird Shiva auch als Nataraja, <strong>König des Tanzes</strong>, dargestellt. Laut den hinduistischen Legenden versuchten einige irrgläubige Rishis (= Urväter des Hinduismus; siehe auch Wurzeln des Hinduismus) Gott Shiva durch magische Gesänge zu vernichten. Shiva erkannte die drohende Gefahr und fing an zu tanzen, wodurch die negativen Kräfte der Rishis neutralisiert wurden. Über dies erzürnt, schufen die Rishis den ignoranten Zwerg Aspama, der sich auf Shiva stürzte. Der böse Zwerg geriet aber bei der ersten Attacke unter einen Fuß des tanzenden Gottes, was ihm das Rückgrat brach. Die Vernichtung des Zwerges Aspama symbolisiert die Befreiung der Welt von Ignoranz und Unwissenheit. <strong>Der Feuerbogen</strong>, von dem Shiva auf den meisten Darstellungen als Nataraja umgeben wird, <strong>steht für die Ursilbe der Schöpfung OM</strong>. Viele 100e andere Götter Indiens gehen aus Shiva in Form von Reinkarnationen und Manifestionen oder als Verwandte hervor.<br />
</font></p>
<p><font face="Verdana">Wichtigstes Kultbild der Shivaiten ist das Lingam, ein phallisches Symbol, das seine Schöpferkraft versinnbildlicht. Ein Lingam bildet das Allerheiligste eines jeden Shiva- Tempels. Meist handelt es sich um eine glatte Steinsäule auf einem Stufensockel, der zu einem weiblichen Genital (Yoni) ausgeformt sein kann.</font></p>
<p><font face="Verdana">Eine Legende um das Lingam handelt von Shiva, der vor lauter Askese völlig abgemagert und ausgezehrt im Himalaya meditierte. Einige Rishis, die Shiva nicht erkannten, kamen zeitweise vorbei. Die Frauen der Rishis fühlten sich zu Shiva hingezogen und durch sein Charisma wurde tiefe Begierde in ihnen geweckt, worauf der Gott die Frauen verführte. In großem Zorn schlugen die Rishis dem Gott das Glied (Linga) ab, worauf die Erde in Dunkelheit verfiel und der Phallus zu solch unermesslicher Größe heranwuchs, dass er die Welt zu spalten drohte. Erst da erkannten die weisen Männer Gott Shiva und mussten sich verpflichten, ihn in der Form des Lingam ewig zu verehren. Eine weitere Legende berichtet von einem Streit der drei mächtigsten Götter Brahma, Vishnu und Shiva über die Vorherrschaft. Derjenige sollte als mächtigster Gott anerkannt werden, der das größte Wunder verbringt. Plötzlich erschien ein kosmischer Riesenphallus aus Feuer, der so groß war, dass Vishnu und Brahma auf ihren Reittieren Anfang und Ende nicht erreichen konnten. Die Feuersäule öffnete sich und Shiva trat heraus, worauf er sich durch seine Machtdemonstration als mächtigster Gott von den beiden anderen Göttern anerkannt wurde. Berühmt ist die Geschichte um die Entstehung des Ganges:<br />
</font></p>
<p><font face="Verdana">Vor tausenden von Jahren, als es den Fluss noch nicht gab, betete der König Bhagiratha tausend Jahre zu Shiva. Nach dieser Zeit erhörte Shiva den braven König und gestattete ihm einen Wunsch. Der wünschte sich, dass die Göttin Ganga aufdie Erde käme und der Erde mit ihren Wassern Fruchtbarkeit schenke. Ganga erwiderte aber, dass dies unmöglich sei, da sie wegen ihrer großen Macht die Erde in ihren Grundfesten zerstören würde. Daraufhin bot Shiva an, die Göttin auf seinem Kopf zur Erde zu lassen, und so die Macht aufzufangen. Seit diesem Tag gibt es den Ganges auf der Erde und die Gangesquelle ist wegen Shivas Macht heilig. (siehe auch Ganga, Göttin des Ganges)</font></p>
none]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rheumatoide Arthritis im Ayurveda</title>
		<link>http://www.ayurveda-blog.com/uncategorized/rheumatoide-arthritis-im-ayurveda/76/</link>
		<comments>http://www.ayurveda-blog.com/uncategorized/rheumatoide-arthritis-im-ayurveda/76/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 09:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. med. Hedwig H. Gupta
Fachärztin für Orthopädie und Rheumatologie
Ayurveda, Therapeutischer Yoga, Akupunktur und Manuelle Medizin
Am Marktplatz 5, D - 71634 Ludwigsburg
Tel ++49 7141 87 55 98
www.dr-gupta.de  /  info@dr-gupta.de
Historisches
Im Ayurveda werden längst nicht alle Krankheiten namentlich genannt und separat beschrieben. Nur beispielhaft werden häufige Erkrankungen vorgestellt. Im Madhava Nidanam, einem der drei Klassiker der Laghu Trayi, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">Dr. med. Hedwig H. Gupta<br />
Fachärztin für Orthopädie und Rheumatologie<br />
Ayurveda, Therapeutischer Yoga, Akupunktur und Manuelle Medizin<br />
Am Marktplatz 5, D - 71634 Ludwigsburg<br />
Tel ++49 7141 87 55 98<br />
www.dr-gupta.de  /  info@dr-gupta.de<br />
<strong>Historisches</strong><br />
Im Ayurveda werden längst nicht alle Krankheiten namentlich genannt und separat beschrieben. Nur beispielhaft werden häufige Erkrankungen vorgestellt. Im Madhava Nidanam, einem der drei Klassiker der Laghu Trayi, der „Leichten Drei“, wird erstmals eine Krankheitsentität namens Amavata beschrieben. Diese entspricht in vielen Aspekten rheumatischen Erkrankungen, insbesondere der Rheumatoiden Arthritis.</p>
<p><strong>Ätiologie von Amavata</strong><br />
Im Ayurveda sieht man die rheumatoide Arthritis als eine von vielen verschiedenen Faktoren verursachte Erkrankung. Vor allem folgende Faktoren werden als Auslöser beschrieben:</p>
<p align="center">    Ernährungsfehler<br />
Ungünstige Verhaltensweisen und Denkmuster<br />
Lange Krankheit mit Verlust von Körpersubstanz<br />
Fehlerhaftes therapeutische Vorgehen<br />
Saisonale Faktoren<br />
Verdauungsschwäche<br />
Konstitutionelle Veranlagung<br />
Gemeinsam ist diesen Faktoren, dass sie zu einer Vata-Erregung führen und das Verdauungsfeuer (Agni) schwächen. Die rheumatoide Arthritis ist damit im Ayurveda kein Autoimmungeschehen, sondern eine metabolische Erkrankung (Stoffwechselerkrankung).</p>
<p><strong>Entstehung von Amavata</strong><br />
Aus der Erregung von Vata und Schwächung des Agni resultiert eine unvollständige Verdauung mit Resorption von halbverdauten Metaboliten (Ama), die anstelle der reinen Nahrungsessenz in den Kanälen zirkulieren. Diese Metabolite vergären weiter und lassen die Essenz klebrig und fadenziehend werden. An den Stellen des Körpers, an denen die Kanalsysteme vorgeschädigt sind, bleiben die klebrigen Metabolite an der Kanalwand haften und blockieren den Kanal. Die dadurch weiter in Dysharmonie geratenden Doshas reagieren mit dem umgebenen Gewebe und es kommt stadienabhängig zur Ausbildung von krankheitstypischen Symptomen.</p>
<p align="center">Symptome von Amavata<br />
In chronischem Zustand</p>
<p align="center">    Übelkeit und Appetitlosigkeit<br />
Durst<br />
Trägheit / Schweregefühl<br />
geringgradiges Fieber<br />
Schwellung und Schmerz im Körper</p>
<p><strong>In akutem Zustand</strong><br />
starker Schmerz und Schwellung in den Gelenken von Händen, Ellenbogen, Kopf, Kreuz-<br />
Darmbeingelenk, Hüften,  Knie und Sprunggelenken.<br />
Appetitsverlust, Geschmacksverlust<br />
Verlust von Energie und Lebensmut</p>
<p align="center"><strong>Formen von Amavata</strong><br />
Je nach Dosha-Dominanz gibt es verschiedene Formen des Amavata, die auch Stadienabhängig ineinander übergehen können.<br />
<strong>Kapha-dominant</strong></p>
<p align="center">Typische Merkmale    - Schwellung<br />
- Schweregefühl<br />
- Steifheit<br />
- Jucken<br />
- Kältegefühl<br />
<strong>Pitta-dominant</strong><br />
Typische Anzeichen    - Rötung des Gelenks<br />
- brennender Schmerz im Gelenk<br />
-erhöhte Temperatur des Gelenks<br />
<strong>Vata-dominant</strong><br />
Typische Zeichen     -Schmerz<br />
- Trockenheit, rauhe Gelenkoberfläche<br />
<strong>Ayurvedische Therapie von Amavata</strong><br />
Wie in der Schulmedizin ist im Ayurveda ein stadien- und verlaufsabhängiges Vorgehen angezeigt mit Kombinationen der therapeutischen Möglichkeiten.<br />
Ziel ist, den Krankheitsprozeß zu verlangsamen oder zum Stillstand zu bringen, die Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität des Rheumatikers zu heben.</p>
<p>Die erste ärztliche Intervention ist das Vermeiden der auslösenden Faktoren. Dies geschieht durch intensive Beratung über Ernährung, Verhalten- und Denkweise. Zur Erleichterung der Umsetzung dieser Änderungen sowie zur Erhaltung der körperlichen und geistigen Agilität des Patienten werden gern yogische Techniken angewandt.<br />
Die weitere Therapie ist stadienabhängig.</p>
<p><strong>Im akuten Schub sind drei Schritte vordringlich:</strong><br />
- das Verdauen von Ama (durch Nahrungsreduktion und verdauungsfördernde Gewürze),<br />
- die Schmerztherapie (durch Anwendung von Wärme und Kräutern),<br />
- die Grundreinigung mit Ausleitung der massiv veränderten Doshas (über fettende Maßnahmen, abführen sowie nährende und reinigende Einläufe).</p>
<p>Im chronischen Stadium sind folgende Maßnahmen angezeigt:<br />
- Fortführung und Intensivierung der Verhaltens- und Ernährungsberatung (mit dem Ziel, die Verdauung aktiv zu halten)</p>
<p>- äußerliche Anwendungen (mit Wärme, Ölen, schmerzstillenden Kräutern und Massagen)</p>
<p>- orale Gabe von Kräutern und Gewürzen (zur Verdauungsförderung, Vata-Beruhigung und zum<br />
Substanzaufbau)<br />
- erneute Zyklen der Grundreinigung in 3-6monatigen Abständen (zur weiteren Reinigung und<br />
Prophylaxe eines weiteren Schubes)</p>
none]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Waschnüsse aus dem Himalaja</title>
		<link>http://www.ayurveda-blog.com/ayurveda-produkte/waschnusse-aus-dem-himalaja/74/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 12:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ayurveda Produkte]]></category>
<category>reinigung</category><category>seva</category><category>waschnuss</category>
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		<description><![CDATA[


+
mild und sanft reinigend In Indien und Nepal ist die Waschnuss schon seit Urzeiten als pflanzliches Waschmittel im
täglichen Gebrauch. Die indische Waschnuss (Sapindus Mukorossi) kommt hauptsächlich in Nepal und Nordindien vor. Geerntet wird Oktober bis November. Nach der Ernte werden die Waschnüsse geknackt. Der innere Kern ist für die Wäsche nicht geeignet, nur die äußere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="myinlinepicture" style="width:200px">
<div class="myinlineborder"  style="width:200px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.ayurveda-blog.com/wp-content/myfotos/ber-den-blog/waschnussflüssig.jpg" alt="" title="" width="200" height="266"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/>+<br />
mild und sanft reinigend In Indien und Nepal ist die Waschnuss schon seit Urzeiten als pflanzliches Waschmittel im<br />
täglichen Gebrauch. Die indische Waschnuss (Sapindus Mukorossi) kommt hauptsächlich in Nepal und Nordindien vor. Geerntet wird Oktober bis November. Nach der Ernte werden die Waschnüsse geknackt. Der innere Kern ist für die Wäsche nicht geeignet, nur die äußere Schale. Die Waschnuss-Schalen werden sorgfältig getrocknet und in Stoffbeutel verpackt.<br />
<strong>Steckbrief</strong><br />
Ursprünglich ist der Waschnussbaum in Südindien beheimatet, doch heutzutage findet man Ihn über ganz Indien verbreitet. Der Waschnussbaum wächst gewöhnlich bis zu 15 m in die Höhe und an der Krone bis zu 1,50 m in die Breite. Die Blätter werden 12 bis 30 cm lang. In den Monaten März/April ist der Baum mit weißen Blüten geschmückt. Die Ernte der Früchte (Waschnüsse) findet im September/Oktober statt. Die reifen Nüsse haben eine goldene Farbe und sind klebrig. Durch Lagerung trocknen die Nüsse, ihre Farbe verändert sich zu einem rötlichen Brauns und die Klebrigkeit lässt nach. Nach etwa zehn Jahren trägt der Waschnussbaum die ersten Früchte, welche dann ca. 90 Jahre lang geerntet werden können. Diese Nachhaltigkeit des Baumes ist ein wesentlicher Aspekt für die Ökologie. Die Pflanze hinterlässt nach dem Ernten kein Ödland oder womöglich ausgelaugte Böden. Die Bäume produzieren Sauerstoff und bauen das für den Treibhauseffekt verantwortliche Gas Kohlendioxid ab.<br />
<strong>Herstellung</strong><br />
Die Waschnüsse werden in Nepal von einheimischen Dorfbewohnern in den Wäldern<br />
gesammelt. Zur Erntezeit gibt die dortige Forstverwaltung Lizenzen für das Sammeln der<br />
Waschnüsse aus. Somit kann garantiert werden, dass die Wälder pfleglich behandelt werden und auch keine Kinder in den Arbeitsprozess gelangen. Auf dem Landweg werden die Waschnüsse nach Bombay gebracht, wo die Weiterverarbeitung erfolgt. Hier unterstützen wir bedürftige Menschen, welche sich durch das Trocknen und Entkernen der Waschnüsse eine angemessene Lebensgrundlage sichern können. Auch hier wird sichergestellt, dass keine Kinder an den Arbeiten beteiligt sind. Auf dem Seeweg werden die Waschnüsse nach Europa transportiert.<br />
<strong>Traditionelle Verwendung</strong><br />
In alter Zeit nutzten die indischen Frauen Waschnuss-Schalen, um ihr schönes Haar zu<br />
waschen und zu pflegen. Die Menschen verstanden auch die Kunst, Waschnuss-Pulver<br />
zusammen mit ayurvedischen Kräutern zu einer Körperseife zu verarbeiten. Noch heute<br />
werden in der Provinz Indiens das Geschirr und andere Haushaltsgegenstände mit der<br />
Seifenlauge gereinigt. Nebenbei nutzte auch der Juwelier die Waschnüsse, um seinen Goldund Silberschmuck auf Hochglanz zu bringen.<br />
<strong>Wie funktioniert die Waschnuss ?</strong><br />
Die Waschnüsse geben eine seifige Lauge ab, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen.<br />
Mit dieser Seifenlauge wird dann gewaschen oder auch geputzt. Die Mechanik der modernen Waschmaschinen bietet beste Bedingungen für den optimalen Einsatz der Waschnuss. Aber auch bei der Handwäsche kann die Waschnuss eingesetzt werden, indem man die Nüsse vorher etwas einweicht und somit die benötigte Seifenlauge herstellt.</p>
<p><strong>Was darf damit gewaschen werden??</strong><br />
Bunt- und Kochwäsche 30 – 90 Grad, Wolle, Seide, Daunen und Haare.<br />
Im Gegensatz zu handelsüblichen Waschmitteln, die eine beträchtliche Anzahl von<br />
Chemikalien wie Lösungsmittel, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Aufheller enthalten,<br />
schont die Waschnuss die Umwelt und ist besonders hautfreundlich.<br />
Allergiker können sich freuen Waschnüsse sind besonders für allergiegeplagte, empfindliche Menschen und für Neurodermitis-Patienten eine tolle Alternative. Die Wäsche juckt nicht mehr auf der Haut, da die Waschnuss ausgesprochen mild ist.</p>
<p>Text: Govinda Natur GmbH</p>
<p><strong>Jetzt ganz NEU : Waschnuss Sachets  für die Waschmaschine und Spülmaschine  sowie das reinigen von Flächen</strong>
<div class="myinlinepicture" style="width:400px">
<div class="myinlineborder"  style="width:400px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.ayurveda-blog.com/wp-content/myfotos/ber-den-blog/sachets.jpg" alt="" title="" width="400" height="361"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/></p>
<p><a href="http://www.ayurveda-blog.com/impressum/" ><strong>Zu beziehen bei SEVA Ayurveda</strong> </a></p>
<br /><strong>Tags:</strong> <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/reinigung" title="Browse for reinigung" rel="tag" >reinigung</a>, <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/seva" title="Browse for seva" rel="tag" >seva</a>, <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/waschnuss" title="Browse for waschnuss" rel="tag" >waschnuss</a>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ayurveda-blog.com/ayurveda-produkte/waschnusse-aus-dem-himalaja/74/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Curry-Pastinaken-Apfel-Suppe</title>
		<link>http://www.ayurveda-blog.com/rezepte/curry-pastinaken-apfel-suppe/70/</link>
		<comments>http://www.ayurveda-blog.com/rezepte/curry-pastinaken-apfel-suppe/70/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 12:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[





Für 6 Personen
 
700 g junge Pastinaken, geschält und in Würfel geschnitten
1 Kochapfel
1,25 l Gemüsesuppe
1 TL Koriander
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Kardamom
Ghee
1 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer
 
 
Koriander, Kreuzkümmel und Kardamom trocken in einer Pfanne erhitzen, damit sie ihren Geschmack voll entfalten können. Anschließend mörsern.
 
Ghee erwärmen, die Gewürze dazugeben und mitbraten.
 
Dann die Pastinaken dazugeben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p class="MsoNormal">
<div class="myinlinepicture" style="width:200px">
<div class="myinlineborder"  style="width:200px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.ayurveda-blog.com/wp-content/myfotos/ber-den-blog/Suppenkasper.jpg" alt="" title="" width="200" height="150"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">Für 6 Personen<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT"><o:p> </o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">700 g junge Pastinaken, geschält und in Würfel geschnitten<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">1 Kochapfel<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">1,25 l Gemüsesuppe<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">1 TL Koriander<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">1 TL Kreuzkümmel<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">1 TL Kardamom<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">Ghee<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">1 TL Kurkuma<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">Salz, Pfeffer<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT"><o:p> </o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT"><o:p> </o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">Koriander, Kreuzkümmel und Kardamom trocken in einer Pfanne erhitzen, damit sie ihren Geschmack voll entfalten können. Anschließend mörsern.<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT"><o:p> </o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">Ghee erwärmen, die Gewürze dazugeben und mitbraten.<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT"><o:p> </o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">Dann die Pastinaken dazugeben und mit der heißen Suppe aufgießen, salzen und pfeffern und ohne Deckel ca. ¾<span>  </span>Stunde köcheln lassen.<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT"><o:p> </o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT">Die fertige Suppe pürieren, wieder auf den Herd stellen und den geriebenen Apfel zur Suppe geben, die gerade sieden sollte. 3 – 4 Minuten weiterköcheln lassen und servieren.<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT"><o:p> </o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt" lang="DE-AT"><o:p> </o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span lang="DE-AT">Nach der Ayurveda haben Pastinaken einen beruhigenden Effekt auf Vata und Pitta und erhöhen Kapha. Pastinaken enthalten wertvolle Kohlenhydrate, darunter reichlich Pektin, viel Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor und nicht zuletzt reichlich Ballaststoffe.<o:p></o:p></span></em></p>
<p class="MsoNormal"><em><span lang="DE-AT">Pastinaken erhalten Sie vor allem in Bioläden.<o:p></o:p></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center" align="center"><span style="font-size: 11pt" lang="DE-AT">Ayurveda-Studio Silvia Liptay, Adolf Czettelgasse 3/16, 1160 Wien, 0043-(1)786 87 84<o:p></o:p></span></p>
none]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Therapie über die Sinne im Ayurveda</title>
		<link>http://www.ayurveda-blog.com/uncategorized/therapie-uber-die-sinne-im-ayurveda/69/</link>
		<comments>http://www.ayurveda-blog.com/uncategorized/therapie-uber-die-sinne-im-ayurveda/69/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 14:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
<category>ayurveda</category><category>Energie</category><category>gesundheit</category><category>grunert</category><category>Leben</category>
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Autor: Dr. med. Detlef Grunert
Die Therapie über die Sinne bzw. über die Sinnesorgane im weitesten Sinne ist Grundlage der ayurvedischen Therapie. Dies scheint auf den ersten Blick vielleicht eigenartig. Im Folgenden werde ich versuchen, die Grundzüge der ayurvedischen Therapie  und im Besonderen den Einfluss der Sinne auf die Gesundheit, das innere Gleichgewicht und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="myinlinepicture" style="width:330px">
<div class="myinlineborder"  style="width:330px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.ayurveda-blog.com/wp-content/myfotos/ber-den-blog/himmel17.jpg" alt="" title="" width="330" height="264"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/><strong><font face="Arial" size="3">Autor: Dr. med. Detlef Grunert</font></strong></p>
<p><font size="3">Die Therapie über die Sinne bzw. über die Sinnesorgane im weitesten Sinne ist Grundlage der ayurvedischen Therapie. Dies scheint auf den ersten Blick vielleicht eigenartig. Im Folgenden werde ich versuchen, die Grundzüge der ayurvedischen Therapie  und im Besonderen den Einfluss der Sinne auf die Gesundheit, das innere Gleichgewicht und die Doshas zu erläutern.<br />
</font><font size="3">Begriffe wie Wohl<strong>fühlen</strong>, <strong>sinn</strong>los, <strong>gefühl</strong>los, <strong>geschmack</strong>voll, <strong>farben</strong>froh u.a. sowie Sprüche aus dem „Volksmund“ z.B. „<strong>sauer macht lustig</strong>“ zeigen, dass auch die moderne westliche Gesellschaft den Zusammenhang zwischen den Sinnen und Gesundheit bzw. innerem Gleichgewicht kennt. Düfte, Farben, der Geschmack usw. werden in vielen Bereichen zum Wohlbefinden und zum Erreichen bestimmter Ziele eingesetzt. Der Einsatz der Sinne in der ayurvedischen Therapie reicht vom Geschmack über den Geruchsinn bis zum Tastsinn. Auf die vielfältigen Möglichkeiten kann im Folgenden nur kurz und auszugsweise eingegangen werden.<br />
</font><font size="3"><font face="Times New Roman"><br />
</font></font></p>
<h1><font size="4">Die Sinne in der ayurvedischen Therapie<br />
</font></h1>
<p><font size="3"><font face="Times New Roman"><br />
</font></font><strong><font size="3"><font face="Arial">1. Der Geschmacksinn<br />
</font></font></strong><font size="3"><br />
</font><font size="3">Beginnen möchte ich bewusst mit dem Geschmacksinn, da die Ernährung im Ayurveda die Grundlage jeder Therapie ist und der Geschmack auch die Wirkung von Heilkräutern wesentlich bestimmt. Der Geschmacksinn wird genutzt bei der Auswahl der Nahrung einerseits und bei der Auswahl der Heilkräuter andererseits.<br />
</font><font size="3">Der Geschmack (Rasa) ist einer der wesentlichen Faktoren für die Wirkung von Nahrung. In der ayurvedischen Ernährungslehre werden sechs Geschmacksrichtungen beschrieben (im Folgenden werden nur die positiven Wirkungen beschrieben):</font></p>
<p><font size="3"><br />
</font><font size="3"><strong>Süß</strong> reduziert Vata und Pitta und erhöht Kapha; süß fördert das Wachstum aller Gewebe, vermehrt die Lebensenergie (Ojas), fördert Stärke und Langlebigkeit, verbessert Haut und Haare sowie die Qualität der Sinneswahrnehmungen, wirkt ausgleichend auf die Psyche, verbessert den Schlaf, usw..</font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Sauer </strong>reduziert Vata und erhöht Pitta und Kapha; sauer verbessert die Verdauung und das Verdauungsfeuer (Agni), fördert die Speichelbildung, regt den Appetit an, verbessert Sinnesorgane und Psyche, nährt das Herz, verbessert die Zirkulation, nährt alle Gewebe außer dem Fortpflanzungsgewebe, usw.. </font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Salzig </strong>reduziert Vata und erhöht Pitta und Kapha; salzig fördert die Verdauung, wirkt krampflösend, „reinigt“ die Gefäße, fördert die Ausscheidung von Schlackestoffen, hält das Salz-Wasser-Gleichgewicht aufrecht, fördert das Wachstum, wirkt weichmachend, schmierend, abführend, beruhigend, usw..</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Scharf </strong>erhöht Vata und Pitta und reduziert Kapha; scharf fördert die Verdauung, unterstützt die Ausscheidung, reinigt die Kanäle (Srotas) inkl. der Arterien von Ablagerungen und Stoffwechselschlacken (Ama), vermehrt Schwitzen, ist keimtötend, reduziert die Gewebe inkl. Muskel- und Fortpflanzungsgewebe (daher Vorsicht vor einem Übermaß an scharfem Geschmack), vermindert Ödeme, erhöht den Stoffwechsel,  usw..</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Bitter </strong>erhöht Vata und reduziert Pitta und Kapha; bitter wirkt entgiftend, Blut reinigend, fiebersenkend (!), antiseptisch, gegen Parasiten, beseitigt Brennen und Juckreiz, stärkt die Festigkeit von Haut und Muskulatur, vermindert Fettgewebe, verbessert den Fettstoffwechsel, verbessert die Leberfunktion, fördert die Verdauung, reduziert Knoten, Zysten, Myome etc., reduziert die Gasbildung im Darm, vermindert Lymphstau, usw.. </font></font></p>
<p><font size="3"> </font><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Herb, zusammenziehend </strong>erhöht Vata und reduziert Pitta und Kapha; herb, zusammenziehend wirkt blutstillend, unterstützt die Heilung von Wunden, Frakturen und Geschwüren, vermindert Schwitzen, wirkt Schleim lösend, diuretisch usw..<br />
</font><font size="3"><br />
</font><font size="3"><strong><em>Beachte:</em></strong><em> </em>Im Übermaß hat jede der Geschmacksrichtungen auch negative Wirkungen! So werden beispielsweise durch zu viel bitter Kraft und Ausdauer vermindert, Vata erhöht mit der Folge von Vata-Krankheiten, das Gewicht vermindert evtl. bis zur Anorexie, sämtliche Gewebe geschwächt usw..<br />
</font><em><font size="3"><br />
</font></em><font size="3">Im Bereich der Heilkräuter gelten beim Geschmack (Rasa) prinzipiell dieselben Regeln wie bei der Nahrung. Insbesondere die Geschmacksrichtungen bitter sowie herb, zusammenziehend finden sich bei vielen Heilkräutern. Zusätzlich muss hier in jedem Fall noch der Geschmack nach der Verdauung (Vipaka) und die sogenannte Potenz (Virya) berücksichtigt werden. Ich möchte unter 2.  noch kurz auf die Potenz eingehen, da hier eine andere Qualität unserer Sinne betroffen ist.</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
</font><font size="3"><br />
</font><strong><font size="3">2. Der Temperatursinn<br />
</font></strong><strong><font size="3"><br />
</font></strong><font size="3">Die Sinneswahrnehmung von kalt oder kühlend bzw. warm-heiß oder erhitzend  wird in mehreren wichtigen Bereichen therapeutisch genutzt. Dies sind u.a. die Ernährung, Heilkräuter und Medikamente sowie physikalische Therapien, Atemübungen, Yogatherapie usw..<br />
</font><font size="3"><br />
</font><em><font size="3">Die Potenz (Virya) der Nahrung, der Heilkräuter und Medikamente:<br />
</font></em><font size="3">Kühlende Eigenschaften besitzen die Geschmacksrichtungen süß (am stärksten), bitter und herb sowie physikalisch kühle Substanzen. Kühlende Eigenschaften reduzieren Pitta wirkungsvoll, vermehren Gewebe und vermindern das Verdauungsfeuer.<br />
</font><font size="3">Erhitzende Eigenschaften besitzen die Geschmacksrichtungen salzig, sauer und scharf sowie physikalisch heiße Substanzen. Erhitzende Eigenschaften reduzieren Vata und Kapha wirkungsvoll, vermindern Gewebe und verstärken das Verdauungsfeuer.<br />
</font><font size="3"><br />
</font><em><font size="3">Der Temperatursinn in der Pancakarma-Therapie<br />
</font></em><font size="3">Stark erhitzende Therapien reduzieren Kapha, reduzieren Gewebe, aktivieren das Verdauungsfeuer und den Stoffwechsel und entschlacken stark. Beispiele: Ölmassagen mit Kapha-Öl, Schwitztherapien (Swedana) mit trockener Hitze, Jambira-Pinda-Sweda (heiße Zitronenwickel). Anwendung: Bei Kapha-Störungen und Kapha-Krankheiten wie Übergewicht, Asthma bronchiale etc..<br />
</font><font size="3">Wärmende Therapien reduzieren Vata, verbessern den Stoffwechsel und verbessern den Aufbau „guter“ Gewebe. Beispiele: Ölmassagen mit Vata-Öl oder Mahanarayana-Thailam, Stirnölguss mit Sesamöl,  Schwitztherapien mit feuchter Wärme. Anwendung: Bei Vata-Störungen und Vata-Krankheiten wie Gewichtsverlust, Schmerzen, Angst-Syndrom, Bluthochdruck, Stress-Symptomen etc..<br />
</font><font size="3">Kühlende Therapien reduzieren Pitta, vermehren Körpergewebe und besänftigen das Gemüt. Beispiele: Ölmassagen mit Pitta-Öl, Stirnölguss mit Buttermilch und Amalaki. Anwendung: Bei Pitta-Störungen und Pitta-Krankheiten wie Entzündungen der Leber, Magengeschwür, Zorn etc..</font></p>
<p><font size="3"><br />
</font><font size="3"><br />
</font><strong><font size="3">3. Der Tastsinn (Das Fühlen)<br />
</font></strong><strong><font size="3"><br />
</font></strong><font size="3">Viele Menschen der modernen Zeit sind <strong>gefühl</strong>los geworden oder kommen nicht mehr in den Genuss, Berührung zu fühlen. Ayurvedische Massagen und insbesondere Ölmassagen aktivieren und harmonisieren neben vielen anderen Wirkungen auch den Tastsinn. In der Therapie werden alle Tastorgane der Haut genutzt.<br />
</font><font size="3">Sanfte Ölmassagen (geringer bis mittlerer Druck, langsame Bewegungen, Massage in Richtung der Haare) reduzieren Vata und Pitta, harmonisieren Stoffwechsel, innere Organe und die Psyche und sind damit wirksam bei allen Vata- und Pitta-Krankheiten.<br />
</font><font size="3">Kräftige Ölmassagen (mittlerer bis hoher Druck, langsame bis mittelschnelle Bewegungen und Massage im Wesentlichen in Richtung der Haare) harmonisieren Vata, Pitta und Kapha, verbessern und aktivieren den Stoffwechsel und sind wirksam bei leichten Störungen der Doshas sowie zur Gesundheitsvorsorge, zur Regeneration und Vorbereitung auf sportliche Aktivität etc..<br />
</font><font size="3">Intensive Ölmassagen (hoher Druck, mittelschnelle und selten schnelle Bewegungen, Massage intensiv auch gegen die Haarrichtung) reduzieren Kapha, aktivieren intensiv den Stoffwechsel und das Verdauungsfeuer, reduzieren Gewebe und sind wirksam bei allen Kapha-Krankheiten.</font></p>
<p><font size="3"><br />
</font><strong><font size="3"><br />
</font></strong><strong><font size="3">4. Der optische Sinn (Das Sehen)<br />
</font></strong><strong><font size="3"><br />
</font></strong><font size="3">Die <strong>Sicht</strong>weise eines Menschen prägt stark seinen Charakter. Menschen mit einer ausgeglichenen Sichtweise haben eine angenehme Aus<strong>strahlung</strong>! Farben werden primär über die Augen (Sitz von Alochaka Pitta) absorbiert und wirken sekundär über die Haut (Sitz von Bhrajaka Pitta). Farben und auch komplexe „Strukturen“ (z.B. ein Wald, das Meer oder ein zerstörtes Haus) wirken auf das mentale Feuer, auf unser vegetatives Nervensystem und letztlich auf den gesamten Körper und die Psyche. In der Therapie werden einerseits Farben und andererseits angenehme und schöne Natur genutzt, um das mentale Feuer zu harmonisieren oder bei Bedarf zu beruhigen oder zu aktivieren.<br />
</font><font size="3"><br />
</font><strong><em><font size="3">Die Wirkungen der Farbe<br />
</font></em></strong><font size="3">Alle Farben haben in der Wirkung sattva (ausgleichend), rajas (aktivierend aber auch stark stimulierend oder irritierend) und tamas (schwer und träge machend). Es ist wichtig sattvische Farbtöne zu bevorzugen!</font></p>
<p><font size="3"><br />
<em><font size="3"><strong>Farben mit sattva Eigenschaften</strong><br />
</font></em><font size="3">Alle reinen, warmen und sanften Farben und die Farben der Natur</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
</font><font size="3"><strong>Weiß </strong>fördert Reinheit, Kraft und Spiritualität; beruhigt Herz, Geist und Nerven; heilt Schmerzen, Fieber, Infektionen (Arztkleidung!); reduziert Vata und Pitta.</font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Gold, sanftes Gelb oder Orange</strong> fördert geistige Klarheit, positive Motivation, Selbstbewusstsein und Zufriedenheit; harmonisiert und aktiviert den Geist, fördert die Intelligenz, stärkt Herz und endokrine Organe; verbessert die Immun- und Lebenskraft; reduziert Vata und Kapha, aktiviert Pitta.</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Natürliches Grün</strong> harmonisiert Nerven und Geist; reguliert den Stoffwechsel; stabilisiert das Gewicht; stärkt Leber und Milz; hilft bei Fieber, Übersäuerung und Kopfschmerzen; senkt Vata und Pitta, steigert bei „Überdosierung“ Kapha. Besitzt eine starke Anti-Stress-Wirkung!</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Natürliches Blau</strong> fördert Ruhe und erleichtert die Meditation; kühlt Augen und Geist; verbessert den Schlaf; reduziert Ärger und Hass; hilft bei Fieber, Infektionen und Tumoren; verbessert die Immunabwehr; senkt Vata und Pitta, steigert bei „Überdosierung“ die kalte Natur von Vata und Kapha.</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Violett</strong> gibt positive Autorität und Ansehen; reduziert Herzschmerzen und Verkrampfungen; wirkt antibiotisch und fördert Bildung weißer Blutkörperchen; reduziert Vata, aktiviert Pitta.</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<em><font size="3"><strong>Farben mit rajas Eigenschaften</strong><br />
</font></em><font size="3">Alle grellen, lauten und künstlichen Farben (z.B. Neonlicht)</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Grelles Gelb oder Orange </strong>steigert die Energie und Aktivität; kann im ungünstigen Fall zu allgemeiner Hyperaktivität und Überreizung des 2.Chakra führen; steigert Pitta und Vata, reduziert Kapha.</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Rot in warmen Farbtönen</strong> steigert den Stoffwechsel, gibt Wärme, stärkt das Herz, verbessert die Blutzirkulation; steigert den Willen und das Durchsetzungsvermögen; kann bei grellen Farbtönen oder „Überdosierung“ zu Ärger und Stress-Symptomen führen; steigert Pitta und Vata, vermindert Kapha. <strong>Vorsicht:</strong> Rot ist die am stärksten wirkende Farbe!</font></font></p>
<p><font size="3"><strong><br />
</strong></font><font size="3"><strong>Purpur </strong>gibt Autorität und Ansehen; kann Emotionen unterdrücken und steigern. Vorsicht: Mögliche plötzliche Gefühlsausbrüche!</font></p>
<p><font size="3"><br />
<em><font size="3"><strong>Farben mit tamas Eigenschaften</strong><br />
</font></em><font size="3">Alle dunklen, dumpfen und schmutzigen Farben (werden genutzt von offiziellen oder Amtspersonen wie Richter, Schiedsrichter und als Trauerkleidung)</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Schwarz </strong>erhöht den Widerstand; vermindert Emotionen; kann Angst erzeugen; vermindert Pitta, steigert Vata und Kapha.</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Grau </strong>gibt Neutralität und vermindert Emotionen; vermindert die Lebensenergie und kann Depressionen auslösen; vermindert Pitta, steigert Vata und Kapha.</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Braun </strong>gibt Stabilität und Neutralität; vermindert Pitta, stabilisiert Vata und steigert Kapha.<br />
</font><em><font size="3"><br />
</font></em><font size="3"><strong>Wichtig: </strong>Wähle die Farben deiner „Umgebung“, d.h. deiner Kleidung, von Edelsteinen, deiner Wohn- und Schlafräume, deines Arbeitsplatzes und der Therapieräume sorgfältig aus oder lasse dich von einem Ayurveda-Therapeuten beraten.<br />
</font><font size="3"><strong>Merke: </strong>Die Farben der Natur harmonisieren, nähren und stärken Geist und Körper am besten.</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<strong><font size="3"><br />
</font></strong><strong><font size="3">5. Der akustische Sinn (Das Hören)<br />
</font></strong><strong><font size="3"><br />
</font></strong><font size="3">Töne gehören zum Element Äther/Raum aus dem alle anderen Elemente entstehen. Töne, Mantras und Musik können das innere Selbst beruhigen und erwecken. Sie können helfen körperliche, psychische und seelische Störungen zu heilen. In der modernen Welt nehmen unsere Ohren Geräusche aller Art (häufig schrille, zu laute und unangenehme) auf. Hörstörungen, Ohrgeräusche etc. sind Volkskrankheiten. Wir müssen wieder lernen unsere Ohren positiv zu nutzen.</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<em><font size="3"><strong>Beispiele für Mantren und ihre Wirkung</strong></font></em></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong><em>Aum</em></strong> erhöht die Lebensenergie. Gut bei Pitta- und Kapha-Störungen und besonders für Männer.</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Ram</strong> gibt Stärke, Ruhe und Frieden; wirkt besonders gut bei Vata-Störungen, Schlaflosigkeit, Nervosität und Angst; verbessert die Immunabwehr.</font></font></p>
<p><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Sham</strong> gibt Frieden und Ruhe; hilft bei vielen Erkrankungen des Nervensystems und bei psychischen Störungen; wirkt besonders gut bei Pitta- und auch Vata-Störungen.</font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><br />
</font><font size="3"><strong>Hoom</strong> bewahrt vor negativen Einflüssen und negativen Emotionen; hilft Ama (Stoffwechselschlacken) zu beseitigen und verbessert die geistige Aufnahme; wirkt besonders gut bei Vata- und Kapha-Störungen. </font></font><font size="3"><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Das Gayatri Mantra</strong> gibt Schutz und Erleuchtung; verbessert und harmonisiert die innere Energie und Lebensenergie.</font></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Das OM Namo Narayana</strong> ist das wirkungsvollste Mantra für Heilungen; es harmonisiert die Chakren; es ist für jedes Dosha geeignet.<br />
</font><font size="3"><strong><br />
</strong></font><em><font size="3"><strong>Prinzipielles zur Musiktherapie<br />
</strong></font></em><font size="3">Musik aller Länder wirkt intensiv auf die Psyche und den Körper. Im Ayurveda wird klassische indische Musik (Rags) genutzt. Mit Musik können Emotionen geweckt werden wie Freude, Liebe aber auch Furcht oder Trauer. Angenehme Musik ist Nahrung für die Seele und besitzt einen intensiv heilenden Effekt. Musik begleitet den Tag und den Jahresablauf. Sie hilft den Rhythmus der Natur mit dem eigenen Rhythmus zu harmonisieren. Leben im Einklang mit der Natur harmonisiert alle Doshas, gibt Lebensenergie und ist Gesundheitsvorsorge. Musik wirkt über den akustischen Sinn aber auch, insbesondere bei Rhythmusinstrumenten, über den Tastsinn (Vibrationen).<br />
</font><font size="3"><br />
</font><font size="3">Wichtig: In Europa kann jede Art guter Musik therapeutisch eingesetzt werden. Musiktherapie erfordert ein großes Wissen und große Erfahrung! Gute Musik für die Therapie ist weder schrill noch dumpf, noch eintönig oder extrem laut. Sie passt zum Rhythmus der Natur und erweckt angenehme Gefühle. Die Musik soll lebendig sein. Daher soll sie auf natürlichen Instrumenten gespielt werden. </font></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><br />
<font size="3"><strong><br />
</strong></font><font size="3"><strong>6. Der Geruchsinn<br />
</strong></font><font size="3"><strong><br />
</strong></font><font size="3">Hier schließt sich der Kreis. Geruchsinn und Geschmack liegen eng beieinander und ergänzen sich. Wer nichts riecht kann auch nicht schmecken! Der Geruchsinn wird im Rahmen der Aromatherapie jedoch auch  unabhängig therapeutisch genutzt. Aromen werden genutzt in Form von Essenzen oder Räucherwerk in reiner Form oder gemischt mit Basisölen wie Sesam- oder Kokosöl. Reine Aromen sind dabei am wirkungsvollsten! </font></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><br />
<em><font size="3"><strong>Beispiele für Wirkungen auf die Doshas:</strong></font></em></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Vata reduzierend sind Basilikum (Tulsi), Kampfer, Zimt mit Sandelholz, Myrre, etc.</strong></font></font></font></p>
<p><font size="3"> </font><font size="3"><font size="3"><strong>Pitta reduzierend sind Sandelholz, Rose, Lavendel, Lotus, etc.</strong></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><strong>Kapha reduzierend sind Zimt, Zeder, Myrre, etc.<br />
</strong></font><strong><font size="3"><br />
</font></strong></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><strong><em><font size="3">Beispiele für spezifische Wirkungen:</font></em></strong></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Basilikum (Tulsi)</strong> reinigt den Geist, wirkt antidepressiv, beruhigend, fiebersenkend, antiviral</font></font></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"> </font></font><font size="3"><font size="3"><font size="3"><strong>Kampfer</strong> öffnet den Geist, Sinne und Atemwege, hilft bei Kopfschmerzen und Arthritis</font></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><br />
</font><font size="3"><strong>Lavendel</strong> gleicht alle Doshas aus, beruhigt Emotionen und Nerven; wirkt gut bei Hyperaktivität</font></font><font size="3"><font size="3"><br />
<font size="3"><strong>Lilie</strong> reduziert Vata und Pitta, beruhigt Herz, Nerven und Emotionen; hilft bei Schlafstörungen und Angst; gut bei trockenem Husten</font></font></font></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><strong>Lotus</strong> gleicht alle Doshas aus, beruhigt Herz und Geist; verbessert den Schlaf; erhöht das Gefühl von Liebe; erhöht die Lebensenergie; wirkt antiallergisch<br />
</font><font size="3"><font size="3"><strong>Minze</strong> gleicht alle Doshas aus, reinigt Kopf, Nasennebenhöhlen und den Geist</font><font size="3"><br />
</font><font size="3"> </font></font></font></font></font><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><strong>Myrre</strong> stärkt Herz, Nerven, Knochen, Gelenke und Uterus; reduziert überschüssiges Fett; verbessert die Geweberegeneration</font></font></font></font></font></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><br />
</font><font size="3"><font size="3"><strong>Rose</strong> erhöht Gefühle wie Liebe etc., wirkt als Tonikum auf den Urogenitaltrakt; gut bei Fieber und Husten<br />
</font></font></font></font></font></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"> </font></font></font></font></font></font></font><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><strong>Sandelholz</strong>  wirkt angstlösend, reinigt die Nieren, wirkt als Tonikum für Herz und Lunge; verbessert die Meditation; das beste Aromaöl für den Geist</font></font></font></font></font></font></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><em><br />
<font size="3"><strong><br />
</strong></font><font size="3"><strong>7. Bemerkungen zum Schluss<br />
</strong></font><font size="3"><strong><br />
</strong></font><font size="3">Ayurvedische Therapie nutzt, wie beschrieben einerseits auf der eher „groben“ physikalischen Ebene (z.B. über Massagen etc.) andererseits mehr subtil (Farb- oder Aromatherapie, etc.) die Sinne. Jede Therapie über die Sinne aktiviert und trainiert gleichzeitig die jeweiligen Sinne selber bzw. gleicht Störungen im Bereich der Sinne und der Sinneswahrnehmung aus. Letztlich gehört zur Gesundheit körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden. Dieses erreichen wir nur, wenn unsere Sinne aktiv und ausgeglichen sind und die Wahrnehmung positiv ist. Um gesund zu bleiben, müssen wir lernen, über alle Sinne zu genießen! Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar!</font></em></font></font></font></font></font></font></font></font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"> </font></font></font></font></font></font></font><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><br />
</font><font size="3"><br />
</font><em><font size="3">Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.  Johann Wolfgang von Goethe<br />
</font></em><font size="3"><strong><br />
</strong></font><font size="3"><strong><br />
</strong></font><font size="3"><strong><br />
</strong></font><font size="3"><strong><br />
</strong></font><font size="3"><strong><br />
</strong></font><span lang="EN-GB"><font size="3"><strong>Literatur:<br />
</strong></font></span></font></font></font></font></font></font></font></p>
<ol type="1"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"></font></font></font></font> <font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"></font></font></font></font></font> <font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"></font></font></font></font></font></font> <font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"></p>
<li><font size="3"><span lang="EN-GB">Caraka Samhita. </span>Chowkhamba Sanskrit Series Office<br />
</font></li>
<li><font size="3">Frawley, D.F.: Das große Ayurveda-Heilungsbuch. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur<br />
</font></li>
<li><font size="3">Grunert, D.: Bewegung und Sport im Ayurveda. CO´MED 7/2002 20-22<span lang="FR"><br />
</span></font></li>
<li><font size="3">Kumar, K.P. : Mantren. Edition Kulapati 2001<br />
</font></li>
<li><font size="3">Merrit, S.: Die heilende Kraft der klassischen Musik. Kösel Verlag 1998<br />
</font></li>
<li><font size="3">Rhyner, H.-H.: Das Praxis Handbuch Ayurveda. Urania Verlag<br />
</font></li>
<li><font size="3">Rhyner, H.-H., Rosenberg, K.: Das große Ayurveda Ernährungsbuch. Urania Verlag 2003<br />
</font></li>
<li><font size="3"><span lang="IT">Srikanta Sena: Ayurveda Lehrbuch. Vasati Verlag 2003</span><br />
</font></li>
<li><font size="3"><span lang="EN-GB">Swami Sada Shiva Tirtha: The Ayurveda Encyclopedia. </span><span lang="FR">Sri Satguru Publications. Delhi 1998</span><br />
</font></li>
<li><font size="3">Ranade, S.: Ayurveda – Wesen und Methodik. Haug Verlag 1994<br />
</font></li>
<li><font size="3"><span lang="EN-GB">The Compendium of Ayurvedic Medicine Principles and Practice. Indian medical Science series No.81. </span>Sri Satguru Publications<br />
</font></li>
<li><font size="3">Zoller, A., Nordwig, H.: Heilpflanzen in der ayurvedischen Medizin. Haug Verlag 1997<br />
</font></li>
<p></font></font></font></font></font></font></font></ol>
<p><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><font size="3"><strong> </strong></font></font></font></font></font></font></font></font></p>
<br /><strong>Tags:</strong> <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/ayurveda" title="Browse for ayurveda" rel="tag" >ayurveda</a>, <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/Energie" title="Browse for Energie" rel="tag" >Energie</a>, <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/gesundheit" title="Browse for gesundheit" rel="tag" >gesundheit</a>, <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/grunert" title="Browse for grunert" rel="tag" >grunert</a>, <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/Leben" title="Browse for Leben" rel="tag" >Leben</a>]]></content:encoded>
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		<title>Das Ayurveda-Kinder Buch von  Dr. med. Grunert</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 09:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur CD und DVD Tipps]]></category>

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Was möchte ich persönlich mit diesem Buch erreichen?
Nach über 20-jähriger Tätigkeit auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendmedizin möchte ich meine Erfahrungen an Sie liebe Eltern, Erzieher und Lehrer weitergeben. Einerseits möchte ich Ihnen viele Ratschläge und Tipps für Ihre Kinder und Jugendlichen geben, die Sie auch tatsächlich verwerten und umsetzen können. Andererseits möchte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="myinlinepicture" style="width:200px">
<div class="myinlineborder"  style="width:200px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.ayurveda-blog.com/wp-content/myfotos/ber-den-blog/Ayurveda-KInder-Gesundheitsbuch_Cover.jpg" alt="" title="" width="200" height="247"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/></p>
<p>Was möchte ich persönlich mit diesem Buch erreichen?</p>
<p>Nach über 20-jähriger Tätigkeit auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendmedizin möchte ich meine Erfahrungen an Sie liebe Eltern, Erzieher und Lehrer weitergeben. Einerseits möchte ich Ihnen viele Ratschläge und Tipps für Ihre Kinder und Jugendlichen geben, die Sie auch tatsächlich verwerten und umsetzen können. Andererseits möchte ich zum Denken und zur Diskussion anregen. Ich möchte die Frage stellen, ob Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft tatsächlich optimal gefördert werden? Die Kinder und Jugendlichen sind das höchste Gut in unserer Gesellschaft und bedürfen daher besonderer Aufmerksamkeit und Förderung. Folgender Satz aus den alten ayurvedischen Schriften macht dies deutlich: „Eine gute Versorgung und Förderung der Kinder ist die Grundlage der Gesundheit und der Entwicklung einer Kultur!“<br />
Sie werden sich sicher fragen, was haben Kinder mit Ayurveda zu tun? Welchen Nutzen habe ich für mein Kind, seine Gesundheit, sein Wohlbefinden, seine Leistungsfähigkeit und Intelligenz, wenn ich mich mit Ayurveda beschäftige? Diese und viele andere Fragen werden in diesem Buch beantwortet. Dabei wird das Wissen der „westlichen“ Medizin mit dem Wissen von Ayurveda verbunden. Das Wissen dieser jahrtausende alten Wissenschaft vom Leben ist höchst modern und aktuell. Etwas sehr Wichtiges habe ich während meiner Tätigkeit mit gesunden und kranken Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und manchmal auch Tieren gelernt. Jedes Lebewesen hat individuelle Eigenschaften! Diese Unterschiede werden im Ayurveda durch die Konstitution beschrieben. Wenn Sie die Konstitution Ihres Kindes kennen, wissen Sie auch, welche Ernährung, welcher Sport, welche Bewegung, welche Umgebung, etc. ideal wäre, um die Gesundheit zu erhalten und um Ihr Kind optimal zu fördern. Sie kennen außerdem die Risikofaktoren, die zu gesundheitlichen Störungen, Krankheiten und Energieverlust führen können.<br />
Im Mittelpunkt der ayurvedischen Denkweise steht der Mensch und damit Ihr Kind mit seinen unterschiedlichen Eigenschaften.<br />
Das Ziel von Ayurveda ist bestmögliche Gesundheit, Lebensfreude, Intelligenz und ein langes, erfolgreiches Leben. Dies sind sicher auch Ihre Ziele für Ihr Kind.</p>
<p>zu bestellen unter 089-790468-13 seva bücher</p>
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		<title>EKANATH ODER DIE NÄCHSTENLIEBE</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2007 18:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichte u. Geschichten]]></category>
<category>schacker</category><category>veden</category>
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Einst lebte ein Weiser, der wegen seiner mächtigen und wirkungsvollen Mantren (Gebete) berühmt war. Diese gab er aber nur wenigen ausgewählten Schülern weiter, von deren Ernsthaftigkeit und Hingabe er sich lange überzeugt hatte. Auch achtete er streng auf die Geheimhaltung der Mantren.
Nun kam ein junger Mann, der Ekanath hieß, in seine Einsiedelei und bat um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm" align="center"><em><strong>
<div class="myinlinepicture" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.ayurveda-blog.com/wp-content/myfotos/autorenfotos/Schacker.jpg" alt="" title="" width="120" height="180"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/><br />
</strong></em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Einst lebte ein Weiser, der wegen seiner mächtigen und wirkungsvollen Mantren (Gebete) berühmt war. Diese gab er aber nur wenigen ausgewählten Schülern weiter, von deren Ernsthaftigkeit und Hingabe er sich lange überzeugt hatte. Auch achtete er streng auf die Geheimhaltung der Mantren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Nun kam ein junger Mann, der Ekanath hieß, in seine Einsiedelei und bat um die geistige Ausbildung und die Einweihung in ein Mantra, das ihn zur Gotterkenntnis führen würde. Der Weise nahm ihn als Schüler an und Ekanath diente ihm in Demut und Liebe. Nach einiger Zeit war der Weise von Ekanaths Wissen und Ernsthaftigkeit überzeugt und bereitete die Feuerzeremonie für die Einweihung vor.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Als sie nun am Feuer saßen, erläuterte der Weise die Macht des Mantras: „Mein lieber Ekanath, beachte bitte, daß dieses Mantra in der Lage ist, jedes Lebewesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze von den Fesseln der materiellen Anhaftung zu befreien. Wer dieses Mantra nur eimmal hört, wird seine Liebe zu Gott erwecken und diese Liebe läßt alle Anhaftungen an materielle Sinnesobjekte verblassen. Aber gib acht, wenn du dieses Mantra nicht geheim hältst, wirst du zu ewigem Leid in der Hölle verdammt!“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Nach der Einweihung ging Ekanath voller Freude in seine Heimatstadt und stieg ohne zu Zögern auf den Tempelturm. Er rief alle Bürger zu sich und begann laut das glückverheißende Mantra zu rufen. „Om namo Narayana!„ (Ehre sei Gott) Dann erklärte er den Bürgern die Wirkung des Mantras und alle Versammelten begannen es zu singen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Als dem Weisen dieser Vorfall zu Ohren kam, schickte er unverzüglich einen Schüler in die Stadt, um Ekanath zu holen. Dieser trat demütig vor den Weisen. Und auf dessen Frage, warum er das geheime Mantra verraten habe, erwiderte Ekanath: „Alle Lebewesen sind Geschöpfe Gottes, alle haben das Recht auf Seine Liebe. Wenn ich alle Wesen durch das Mantra aus der materiellen Anhaftung befreien und ihre Liebe zu Gott wieder erwecken kann, so gehe ich gerne dafür in die Hölle“.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Da umarmte ihn der Weise und sprach mit Tränen in den Augen: „Du bist der erste meiner Schüler, der den wahren Sinn dieses Mantras erkannt hat und es richtig anzuwenden wußte. Möge alle Welt von deiner Tat profitieren.“ Dann segnete er Ekanath mit einem langen Leben und spiritueller Größe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="center">*************</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="center">Reinhard und Monika Schacker</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">
<br /><strong>Tags:</strong> <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/schacker" title="Browse for schacker" rel="tag" >schacker</a>, <a href="http://www.ayurveda-blog.com/tag/veden" title="Browse for veden" rel="tag" >veden</a>]]></content:encoded>
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		<title>Kürbis-Kartoffel-Eintopf</title>
		<link>http://www.ayurveda-blog.com/rezepte/kurbis-kartoffel-eintopf/66/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 14:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ayurveda-blog.com/rezepte/kurbis-kartoffel-eintopf/66/</guid>
		<description><![CDATA[ 	Für 4 Personen
1 kg Butternut- oder Muskatkürbis
1 kg festkochende Kartoffeln
5 – 8 Schalotten
Ghee
Getrockneter und frischer Thymian
Dinkelmehl zum Stauben
Steinsalz
Gemüsesuppe




Die Schalotten schälen, den Kürbis und die Kartoffeln schälen und in mittelgroße Würfel schneiden.
Ghee erwärmen, getrockneten Thymian darin sanft anbraten, die Schalotten, den Kürbis und die Kartoffeln dazugeben, kurz anrösten, mit Mehl stauben und mit der warmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Für 4 Personen<br />
1 kg Butternut- oder Muskatkürbis<br />
1 kg festkochende Kartoffeln<br />
5 – 8 Schalotten<br />
Ghee</p>
<p>Getrockneter und frischer Thymian<br />
Dinkelmehl zum Stauben<br />
Steinsalz<br />
Gemüsesuppe</p>
<div class="myinlinepicture" style="width:150px">
<div class="myinlineborder"  style="width:150px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.ayurveda-blog.com/wp-content/myfotos/ber-den-blog/k-DSCN0119.jpg" alt="" title="" width="150" height="112"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/></p>
<p>Die Schalotten schälen, den Kürbis und die Kartoffeln schälen und in mittelgroße Würfel schneiden.</p>
<p>Ghee erwärmen, getrockneten Thymian darin sanft anbraten, die Schalotten, den Kürbis und die Kartoffeln dazugeben, kurz anrösten, mit Mehl stauben und mit der warmen Gemüsesuppe aufgießen, sodass alles gut bedeckt ist. Salzen, die frischen Thymianzweigen dazugeben und ca. ½ Stunde sanft köcheln lassen.</p>
<p>Sehr gut gelingt dieser Eintopf in einem gusseisernen Topf.<br />
Dieses Gericht ist sehr gut für Vata und Pitta-Naturen geeignet, Vata’s können das Gericht noch mit etwas Crème fraiche oder mit einem Klecks Sauerrahm verfeinern.</p>
<p>Autorin Silvia Liptay
<div class="myinlinepicture" style="width:150px">
<div class="myinlineborder"  style="width:150px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.ayurveda-blog.com/wp-content/myfotos/autorenfotos/liptay.jpg" alt="" title="" width="150" height="195"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/></p>
none]]></content:encoded>
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