Cremige Rote-Rüben-Suppe


April 16th, 2008

Für 4 Personen

* 500 g Rote Rüben
2 EL Ghee
je ½ TL gemahlener Kreuzkümmel, Koriander und etwas frischer Ingwer
je 1 MS Nelken-, Zimt- und Kardamompulver
Salz, schwarzer Pfeffer
2 EL Zitronensaft
1 l Gemüsesuppe
100 ml Creme fraiche

Die Roten Rüben vorab weich kochen, anschließend schälen und in Würfel schneiden. Das Ghee erwärmen, die Gewürze darin anbraten, die Roten-Rüben-Würfel dazugeben und mit der heißen Gemüsesuppe aufgießen und noch ca. 10 Minuten köcheln lassen. Eine kleine Menge Creme fraiche auf die Seite geben, den Rest mit Zitronensaft und Salz unterziehen.

Mit einem Klecks Creme fraiche und schwarzem Pfeffer servieren.

Die Rote Rübe besitzt bewährte aufbauende und stärkende Eigenschaften. Sie besitzt einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten, viel Kalium, Magnesium, Natrium und Kalzium, sowie Eisen und Kupfer. Rote Rüben enthalten Bioflavone, die die Zellatmung verbessern und Betanidin, welches zusammen mit Rutin die Kapillarwände festigt. Nicht zu vergessen die wertvollen Aminosäuren wie Asparagin, Glutamin und auch Betain, die das Immunsystem stärken. Aber auch Provitamine A, Vitamin C und Vitamine aus dem B-Komplex, sowie Folsäure und Pantothensäure sind ausreichend in den Roten Rüben enthalten.

Ayurveda-Studio Silvia Liptay, Adolf Czettelgasse 3/16, 1160 Wien, 01/786 87 84


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Sommerliche Rezepte mit Rosen


August 7th, 2007

- Pitta harmonisierend –


Autorin: Iris Harder (Ayurvedische Gesundheitstherapeutin)

Erfrischende Rosen – Lassi
Für 4 Personen

330 ml Joghurt (Bio)
670 ml frisches Quellwasser ( oder stilles Mineralwasser)
2 Esslöffel Rosenblütenmarmelade (Bioladen)
1 Schuss Rosenwasser (1-1 ½ EL)
1EL Palmenherzen-Zucker oder Sharkara
Rosenblüten zum Garnieren

Zuerst Wasser und Joghurt gut verrühren (oder in einem Mixer schaumig schlagen), dann die Rosenmarmelade, Rosenwasser sowie Zucker mit hinzugeben und nochmals kurz schaumig rühren.
In hohe Gläser füllen und mit einem Rosenblatt garnieren. Wunderbar kühlend an heißen Sommertagen.

Rosen-Reis
-Pitta harmonisierend, ein Gericht für Herz und Seele-
-Vata beruhigend-
Für 4 Personen

250 gr. guten Basmatireis
4 EL Ghee
2 gehäufte EL Rosenmarmelade (Bio)
1 EL Mandelpuder (ayurvedisches)
Rosenblüten zum Garnieren

Basmatireis waschen und in leicht gesalzenem Wasser (500ml) kurz aufkochen lassen und ca. 15-20 min bei niedriger Temperatur ausquellen lassen.
Den fertigen Basmatireis mit Ghee, Rosenmarmelade und dem Mandelpuder gut vermischen und mit Rosenblüten garnieren und servieren.



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Apfel mit Pfiff - Rezept von Ernährungsberaterin Silvia Liptay


August 3rd, 2007


Für 4 Personen

6 süße Äpfel oder 6 Birnen, reif aber noch festes Fruchtfleisch
und dann

1 Vanilleschote - das Mark ausgekratzt

1/2 TL Zimt

1/2 TL Kardamom

4 Safranfäden

Die Äpfel waschen, vierteln, die Kerngehäuse herausschneiden und die Äpfel klein würfeln.

Ghee in einem Topf erhitzen und den Zucker darin schmelzen lassen. Die Apfelstücken dazugeben und köcheln lassen. Nun die Vanilleschote längs halbieren, das Mark herausschaben und zusammen mit den übrigen Gewürzen zu den Apfelstückchen geben. Das Ganze noch ca. 15 Minuten weiter köcheln lassen. Das Dessert heiß oder kalt servieren.


Dieses Dessert kann man mit etwas geschlagenem oder flüssigem Schlagobers servieren.

Erhöht Vata und Pitta, ist Kapha-senkend

Autorin: Silvia Liptay




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Die Geschichte des CHYAVANPRASH


July 18th, 2007

Hergestellt nach einer 3500 Jahre alten Rezeptur aus der
Caraka Samhita, Cikitsa Sthana 1. 62-74.

Amla Mus Herstellung


Die Geschichte erzählt folgendes:

Vor langer Zeit lebte ein alter König, der eine junge Prinzessin geheiratet hatte. Verständlicherweise war das junge Mädchen gar nicht glücklich über diese Verbindung. so wandte sie sich an einen berühmten Heiligen namens Cyavana und flehte ihn an, Erbarmen mit ihr zu haben. Da er Mitleid für Sie empfand, ersann er ein Verjüngungsmittel, das hauptsächlich aus der AMLA-Frucht bestand und empfahl ihr, dies täglich ihrem Gemahl zu geben. Nach kurzer Zeit war der König wieder im vollen Besitz seiner jugendlichen Kräfte und lebte ein glückliches und erfülltes Leben mit seiner Königin.

Anwendung:

AMLA spielt in der Präventivmedizin und bei der Zellverjüngung eine herausragende Rolle. Sie ist einzigartig, da sie den Organismus stärkt, ohne das Dosha-Gleichgewicht zu beeinträchtigen. AMLA-Früchte enthalten alle Geschmacksrichtungen (Rasas) außer der salzigen; sie sind süß, sauer, bitter, scharf und adstringierend. Ein sehr wertvolles Tonikum und Aufbaumittel, das in die tägliche Ernährung einbezogen werden sollte, insbesondere im Herbst, Winter und Frühjahr. Es kann Kindern und älteren Menschen gleichermaßen gegeben werden.

Zur Verjüngung (Rasayana) nach einer Reinigungs- oder palliativen Therapie. Nach solchen Therapien sollten unbedingt zellverjüngende und aufbauende Maßnahmen vorgenommen werden!


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Was unterscheidet ein Ghee von einem Ayurveda-Ghee?


July 18th, 2007

Einleitung:
Ghee ist kein gesetzlich geschützter Begriff und bedeutet nicht zwangsläufig, das es sich um ein ayurvedisches Produkt handelt, wie allgemein angenommen wird. In der EU-Butterschmalz-VO kann anstelle von Butterfett auch das Wort Ghee geschrieben werden. Dementsprechend finden sich Produkte auf dem Markt, die mit Ghee ausgezeichnet sind, aber mit Ghee im ayurvedischen Sinne nichts zu tun
haben. Der Verbraucher denkt zwar er kauft Ghee, in Wirklichkeit kauft er aber industriell hergestelltes Butterfett oder sogar fraktioniertes Butterfett.

Zur Klarstellung unterscheiden wir zwischen Ghee, Ayurveda-Ghee und
Original-Ayurveda-Ghee.

Die Herstellung von Ghee
Ghee bzw Butterfett wird heutzutage im Ausschmelzverfahren hergestellt. Dabei wird Butter eingeschmolzen, das Wasser unter Vakuum entfernt, das Eiweiß mittels Zentrifuge abgetrennt, das übrigbleibende Fett homogenisiert und anschließend mit Stickstoff aufgeschlagen. Falls Ghee bzw Butterfett nach der Butterschmalz VO 429/90 hergestellt wird, das heißt mit Hilfe finanziellerEU-Subventionen, muß der Zusatzstoff Stigmasterin (oder weitere Zusatzstoffe) als Kennzeichnungsmittel hinzugefügt werden.

Die Herstellung von Ayurveda-Ghee
“Ayurveda” bedeutet Herstellung in Übereinstimmung mit den natürlichen Gesetzmäßigkeiten. Ghee wird dabei im Siedeverfahren hergestellt. Dabei wird Butter eingeschmolzen, aufgekocht und dann solange schonend gesiedet bis es sich in seine drei Bestandteile löst. Das Wasser verdampft, das Eiweiß trennt sich
nach und nach vom Fett und am Ende des Slow-Food-Verfahrens wird das
flüssige Butteröl abgelassen.

Ayurveda Ghee


Die Herstellung von Original-Ayurveda-Ghee
“Original-Ayurveda” bedeutet eine bewußtseins-orientierte Herstellung von Ghee. Dabei werden Dinge berücksichtigt wie die Menschen, die das Ghee herstellen, der Ort der Herstellung, der Zeitpunkt der Herstellung, die Materialien, mit denen das Ghee in Berührung kommt, die Reinheit des Produktes, und viele Dinge mehr. Wir bezeichnen es als lebendiges Ghee, so wie es in Analogie dazu auch lebendiges Wasser gibt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, daß wir Ayurvediker sind und unsere Herstellung auf natürliche, ganzheitliche und bewußtseins-orientierte Art geschieht, im Gegensatz zu industrieller, fraktionierter und
standardisierter Herstellung. Die Details der Herstellung unterliegen unserem Herstellgeheimnis und wir
sprechen sowenig darüber wie das andere Unternehmen auch tun, denn jahrelange und ausschließliche Beschäftigung mit dem Produkt waren dazu nötig.

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