Safran


July 27th, 2007

Autor: Silvia Liptay


Safran ist der König der Gewürze. Er wird aus der Blütennarbe des Safran-Krokus gewonnen. Jede Krokusblüte enthält nur 3-4 Safranfäden, die einzeln mit der Hand gepflückt werden. Verständlich, dass Safran nicht gerade billig ist. Doch sein Geschmack und erst recht seine Heilwirkungen sind seinen Preis allemal wert. Safran harmonisiert alle drei Doshas. Er regt die Verdauungskraft (Agni) an und eignet sich besonders gut bei kaltem Klima. Ayurveda-Therapeuten schätzen seinen antiseptischen, leicht abführenden und harntreibenden Einfluß. Safran stillt Schmerzen, löst Krämpfe, vernichtet Darmparasiten, hilft bei Kopfschmerzen und stärkt Leber und Milz. Ebenso setzt man ihn gern bei Keuchhusten und Blähungen ein. Safran ist bei körperlicher und auch bei psychischer Überanstrengung sowie bei Schlafstörungen hilfreich. Als Sattva-Gewürz fördert er Hingabe und Mitgefühl. Daneben belebt Safran die Blutbildung, den Kreislauf und die weiblichen Unterleibsorgane.


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