Ashwagndha/Schlafbeere / Winterkirsche (Withania)


August 18th, 2008


Namen und Synonyme: Schlafbeere, Ashwagandha, Ashvaganda, Winterkirsche, Pferdewurzel, Jangida, Kuthmithi Botanisch: Withania somnifera, Physalis somnifera

Englisch: Wintercherry

Beschreibung:
Familie: Solanaceae - Nachtschattengewächse
Die Ashwagandha ist eine mehrjährige buschige Pflanze die eine Höhe von 1 -1,5 m erreicht. Sie hat eiförmige Blätter.
Die Blüten bilden sich von Juli bis September und sind glockenförmig. Aus ihnen bilden sich rote Früchte die wie Lampions aussehen. Diese enthalten dann den gelblichen Samen.

Vorkommen: Die Schlafbeere hat ihre Heimat wahrscheinlich in Nordafrika. Aber sie ist auch im nahen Osten bis nach Indien und China und in weiten Teilen Afrikas verbreitet.

Geschichte: Der Ashwaganda wurde laut assyrischen Quellen schon in Mesopotamien medizinisch als Narkotikum genutzt. In indischen Schriften wurde sie als Wundermittel gepriesen. Im alten Arabisch wurde sie als sakrân bezeichnet was als Rauschmittel übersetzt werden kann.
In Europa ist sie ca. seit dem 16. Jahrhundert bekannt.

Inhaltsstoffe: Die Wurzeln enthalten verschiedene Alkaloide wie Anaferin, Anahygrin, Cuscohygrin, Nicotin, Tropin und Withasomnin.

Ausserdem Withanolide ( Steroidlactone) wie Somniferanolid, Somniwithanolid,Withaferin A und Withasomniferanolid.

Wirkungen: Die Schlafbeere wirkt beruhigend bis einschläfernd. Ausserdem hat sie eine allgemein stärkende und eine entzündungshemmende sowie aphrodisierende Wirkung. Sie wirkt vor allem auf die Geschlechtsorgane und das Nervensystem.

Verwendungen: Ashwagandha gehört wegen ihrer vielseitigen Wirkungen und der sehr guten Verträglichkeit zu den am häufigsten genutzten Arzneimitteln in der ayurvedischen Medizin. Die Bedeutung der Schlafbeere für die ayurvedische Medizin kann mit der des Ginseng für die chinesische Medizin verglichen werden. Sie wird unter Anderem bei Altersgebrechen, Impotenz,bei Entzündungen, als Tonikum und bei Schlaflosigkeit eingesetzt.
Traditionell wird sie auch als Aphrodisiakum, Amulett oder als Zaubermittel genutzt. Ein Liebestrank der aus der Wurzel bereitet wird soll sexuell stimulierend wirken und gefügig machen. Ausserdem bei tantrischen Ritualen zur Verlängerung der Erektionsdauer.
In Indien wird die Wurzel anstatt von Valium von gestressten Managern genommen.

Zubereitung: Häufig wird die Ashwagandha in Milch aufgekocht.

Die Wurzel kann zerkaut werden.
Die Wurzel des Ashwagandhas wird in Wein eingelegt.
Auch eine Bereitung als Tee ist wirksam.


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Ayuroma-Öle zur Gesundheitsvorsorge


July 30th, 2007


Die Ayuroma-Öle von SEVA sind von hoher Wirksamkeit. Die Familienbetriebe stellen die Öle nach alter Überlieferung in 70-Liter Trögen her, wobei entsprechend vedischer Astrologie auf den Sonnen- und Mondstand geachtet und die Produktionstage in hinduistischer Tradition jeweils mit einer frühmorgendlichen Pooja begonnen werden. Alle unsere Öle werden nach alter Tradition in einem langen Kochvorgang bis zu 72 Stunden unter ständigem Rühren und Mischen ayurvedisch aufbereitet. Dieser Produktion stehen erfahrene Ärzte bzw. Vidyas vor. Das Geheimnis dieser besonderen Öle liegt nicht im Wissen um die Zutaten alleine, sondern vielmehr darin, wann genau welcher der Ingredienzien (feste Kräuterbestandteile, Säfte etc.) im Herstellungsprozess hinzugefügt werden. Bei richtiger Vorgehensweise potenziert sich bis zur letzten ¼ Stunde das Gebräu und entfaltet sich zu höchster medizinischer Wirksamkeit. Es ist einem alchimistischen Prozess vergleichbar und die Produktionsstätten sind beinahe „Hexenküchen” vergleichbar.”. Aber im Gegensatz zu den SEVA-Therapeuten-Ölen kommen auf 3 Liter Öl 1 ½ Kilogramm Kräuterpaste. Durch die Zugabe natürlicher Aromastoffe, die aus speziell ausgewählten Heilpflanzen gewonnen werden, empfinden viele Anwender die Ayuroma-Öle als angenehm duftend, deshalb eignen sie sich hervorragend für die individuelle Gesundheitsvorsorge. Unsere Ayuroma-Öle werden vor allem im Wellnessbereich bevorzugt. Dennoch werden diese tollen Öle, aufgrund ihrer erstaunlichen Wirkung, auch immer öfter im therapeutischen Bereich angewandt. In dieser Produktlinie bieten wir drei Dosha, ein Trisosha, ein Sport, ein Sensitiv, vier Gesichts und ein Haaröl an.



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Safran


July 27th, 2007

Autor: Silvia Liptay


Safran ist der König der Gewürze. Er wird aus der Blütennarbe des Safran-Krokus gewonnen. Jede Krokusblüte enthält nur 3-4 Safranfäden, die einzeln mit der Hand gepflückt werden. Verständlich, dass Safran nicht gerade billig ist. Doch sein Geschmack und erst recht seine Heilwirkungen sind seinen Preis allemal wert. Safran harmonisiert alle drei Doshas. Er regt die Verdauungskraft (Agni) an und eignet sich besonders gut bei kaltem Klima. Ayurveda-Therapeuten schätzen seinen antiseptischen, leicht abführenden und harntreibenden Einfluß. Safran stillt Schmerzen, löst Krämpfe, vernichtet Darmparasiten, hilft bei Kopfschmerzen und stärkt Leber und Milz. Ebenso setzt man ihn gern bei Keuchhusten und Blähungen ein. Safran ist bei körperlicher und auch bei psychischer Überanstrengung sowie bei Schlafstörungen hilfreich. Als Sattva-Gewürz fördert er Hingabe und Mitgefühl. Daneben belebt Safran die Blutbildung, den Kreislauf und die weiblichen Unterleibsorgane.


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Zu den Qualitätsunterschieden zwischen europäischen Ölprodukten und Ölen die nach ayurvedischen Verfahren hergestellt werden


July 18th, 2007

Ayurveda Öl Herstellung


Die europäische Ölherstellung unterscheidet sich deutlich von den ayurvedischen Verfahren und damit auch in Zusammensetzung, Wirkung und Funktion der Öle.
Ein kaltgepresstes Sesamöl enthält beispielweise eine Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, die auf natürliche Weise im Sesamkorn angelegt wurden. Dazu gehören Proteine, Polysacharide und organische Säuren. Durch den Herstellungsprozess wird diese natürliche Zusammensetzung nicht verändert. Im Ergebnis wird beim Auftragen dieser Öle auf die Haut zunächst durch die organischen Säuren eine adstringierende Wirkung verursacht, die dazu führt, dass die für die Hautatmung wichtigen Poren sich leicht zusammenziehen. Die im Öl vorhandenen Polysacharide und Eiweißmoleküle gelangen nicht in die oberen Hautschichten, da sowohl durch ihre Größe, als auch durch die adstringierten Poren keine Diffusion in die Haut möglich ist. Im Gegenteil verkleistern sie auf Grund ihrer biochemischen Konfiguration zusätzlich die Poren mit dem Ergebnis, das die Hautatmung und der Wasseraustausch der Haut nach einer derartigen Öl-Behandlung vermindert arbeitsfähig ist.
Anzumerken ist weiterhin, das der in Europa angebaute Sesam sich genetisch und in seiner Zusammensetzung vom Sesam indicum unterscheidet. Er wächst mit anderen Erträgen, unter anderen Klimabedingungen und in einem anderen biochemisch zusammengesetzten Boden. Damit ist auch klar, das die biochemische Zusammensetzung dieser Öle zum indischen Sesamöl verschieden ist.
Ayurvedisches Sesamöl wird aus sesam indicum hergestellt, welches einem schonenden Kochprozess von ununterbrochen 72 h unterzogen wird. Dabei wird unter ständigem Rühren die Temperatur konstant zwischen 95 – 99° C gehalten. Nach Jahrtausende alten Rezepten werden zu genau festgelegten Zeitpunkten Pflanzendekokte und Kräutermischungen hinzugesetzt. Dieses Verfahren hat mehrere Wirkungen. Zunächst wird die bereits vorhandene antioxydative Potenz des Sesamöles durch die Temperatureinwirkung in Verbindung mit den Pflanzenzusätzen verstärkt. Weiterhin werden die organischen Säuren bei diesem Prozess neutralisiert. Zum dritten werden die Eiweiß- und Polysacharidketten zerstört und fallen aus. Eine weitere Wirkung dieses langandauernden Prozesses besteht darin, dass sowohl Transformationsprozesse bei den Pflanzeninhaltsstoffen als auch beim Öl selbst ablaufen, in deren Endergebnis die Diffusionsprozesse in die Haut deutlich erleichtert und beschleunigt werden.

Auf Grund dieser Sachverhalte ist es völlig unzulässig Ayurveda-Öle mit anderen Ölen zu vergleichen und schon gar nicht kaltgepresste Sesam-Öle für ayurvedische Verfahren einzusetzen.


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Die Geschichte des CHYAVANPRASH


July 18th, 2007

Hergestellt nach einer 3500 Jahre alten Rezeptur aus der
Caraka Samhita, Cikitsa Sthana 1. 62-74.

Amla Mus Herstellung


Die Geschichte erzählt folgendes:

Vor langer Zeit lebte ein alter König, der eine junge Prinzessin geheiratet hatte. Verständlicherweise war das junge Mädchen gar nicht glücklich über diese Verbindung. so wandte sie sich an einen berühmten Heiligen namens Cyavana und flehte ihn an, Erbarmen mit ihr zu haben. Da er Mitleid für Sie empfand, ersann er ein Verjüngungsmittel, das hauptsächlich aus der AMLA-Frucht bestand und empfahl ihr, dies täglich ihrem Gemahl zu geben. Nach kurzer Zeit war der König wieder im vollen Besitz seiner jugendlichen Kräfte und lebte ein glückliches und erfülltes Leben mit seiner Königin.

Anwendung:

AMLA spielt in der Präventivmedizin und bei der Zellverjüngung eine herausragende Rolle. Sie ist einzigartig, da sie den Organismus stärkt, ohne das Dosha-Gleichgewicht zu beeinträchtigen. AMLA-Früchte enthalten alle Geschmacksrichtungen (Rasas) außer der salzigen; sie sind süß, sauer, bitter, scharf und adstringierend. Ein sehr wertvolles Tonikum und Aufbaumittel, das in die tägliche Ernährung einbezogen werden sollte, insbesondere im Herbst, Winter und Frühjahr. Es kann Kindern und älteren Menschen gleichermaßen gegeben werden.

Zur Verjüngung (Rasayana) nach einer Reinigungs- oder palliativen Therapie. Nach solchen Therapien sollten unbedingt zellverjüngende und aufbauende Maßnahmen vorgenommen werden!


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Was unterscheidet ein Ghee von einem Ayurveda-Ghee?


July 18th, 2007

Einleitung:
Ghee ist kein gesetzlich geschützter Begriff und bedeutet nicht zwangsläufig, das es sich um ein ayurvedisches Produkt handelt, wie allgemein angenommen wird. In der EU-Butterschmalz-VO kann anstelle von Butterfett auch das Wort Ghee geschrieben werden. Dementsprechend finden sich Produkte auf dem Markt, die mit Ghee ausgezeichnet sind, aber mit Ghee im ayurvedischen Sinne nichts zu tun
haben. Der Verbraucher denkt zwar er kauft Ghee, in Wirklichkeit kauft er aber industriell hergestelltes Butterfett oder sogar fraktioniertes Butterfett.

Zur Klarstellung unterscheiden wir zwischen Ghee, Ayurveda-Ghee und
Original-Ayurveda-Ghee.

Die Herstellung von Ghee
Ghee bzw Butterfett wird heutzutage im Ausschmelzverfahren hergestellt. Dabei wird Butter eingeschmolzen, das Wasser unter Vakuum entfernt, das Eiweiß mittels Zentrifuge abgetrennt, das übrigbleibende Fett homogenisiert und anschließend mit Stickstoff aufgeschlagen. Falls Ghee bzw Butterfett nach der Butterschmalz VO 429/90 hergestellt wird, das heißt mit Hilfe finanziellerEU-Subventionen, muß der Zusatzstoff Stigmasterin (oder weitere Zusatzstoffe) als Kennzeichnungsmittel hinzugefügt werden.

Die Herstellung von Ayurveda-Ghee
“Ayurveda” bedeutet Herstellung in Übereinstimmung mit den natürlichen Gesetzmäßigkeiten. Ghee wird dabei im Siedeverfahren hergestellt. Dabei wird Butter eingeschmolzen, aufgekocht und dann solange schonend gesiedet bis es sich in seine drei Bestandteile löst. Das Wasser verdampft, das Eiweiß trennt sich
nach und nach vom Fett und am Ende des Slow-Food-Verfahrens wird das
flüssige Butteröl abgelassen.

Ayurveda Ghee


Die Herstellung von Original-Ayurveda-Ghee
“Original-Ayurveda” bedeutet eine bewußtseins-orientierte Herstellung von Ghee. Dabei werden Dinge berücksichtigt wie die Menschen, die das Ghee herstellen, der Ort der Herstellung, der Zeitpunkt der Herstellung, die Materialien, mit denen das Ghee in Berührung kommt, die Reinheit des Produktes, und viele Dinge mehr. Wir bezeichnen es als lebendiges Ghee, so wie es in Analogie dazu auch lebendiges Wasser gibt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, daß wir Ayurvediker sind und unsere Herstellung auf natürliche, ganzheitliche und bewußtseins-orientierte Art geschieht, im Gegensatz zu industrieller, fraktionierter und
standardisierter Herstellung. Die Details der Herstellung unterliegen unserem Herstellgeheimnis und wir
sprechen sowenig darüber wie das andere Unternehmen auch tun, denn jahrelange und ausschließliche Beschäftigung mit dem Produkt waren dazu nötig.

Ghee bestellen


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