Spätsommerliche Abendsuppen


August 11th, 2007

Autorin: Silvia Liptay


Karottensuppe mit frischer Pfefferminze

Für 4 Personen

¾ kg         Bio-Karotten
1 cm         frische Ingwerwurzel
1         kleine, frische grüne Chilischote
1 – 2 EL     Ghee
6 EL         getrocknete halbierte rote Linsen
etwas         frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
¼ TL         Asafoetida
¼ TL         Kardamom frisch gemörsert
½ TL        Koriander frisch gemörsert
½  TL     Fenchel frisch gemörsert
1 Liter     heißes Wasser
1 Bund     frische Pfefferminze (ersatzweise Petersilie)
Steinsalz, Rohrohrzucker

Die Karotten in Würfel schneiden, den Ingwer schälen und grob raspeln. Chili entkernen und klein würfeln.

Ghee erwärmen, die Gewürze darin anbraten, zum Schluss Asafoetida beigeben, dann die Karotten und die Linsen zugeben. Mit heißem Wasser aufgießen und aufkochen lassen. Ca. 25 Minuten köcheln lassen. Mit Steinsalz und Rohrohrzucker abschmecken und die klein gehackten Pfefferminzblättchen einrühren.

Diese Suppe kann von allen Konstitutionstypen gegessen werden, Pitta-betonte Typen sind mit Chili und schwarzem Pfeffer sparsam.

Suppen sind heiß und leicht – also ein ideales Abendessen. Für ayurvedische Suppen brauchen Sie keine Brühwürfel – etwas Ghee, mit Gewürzen verfeinert, etwas Gemüse und eine frische wohlschmeckende Suppe ist fertig. Sie können die Abendsuppe mit Chapatis oder mit einem getoasteten Vollkornbrot vervollständigen.

Die Karotte bietet unserem Organismus eine Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen an:
Sie reinigt und entschlackt das Verdauungssystem, schonend zubereitete Karotten unterstützen im Dünn- u. Dickdarmbereich die Ansiedlung von lebenswichtigen körperfreundlichen Mikroorganismen. Ihr hoher Vitamin-A-Gehalt besitzt einen heilenden Einfluss auf die Schleimhäute im Darmbereich sowie auf das Immunsystem.

Ayurveda-Studio Silvia Liptay, Adolf Czettelgasse 3, 1160 Wien, 01/786 87 84


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Apfel mit Pfiff - Rezept von Ernährungsberaterin Silvia Liptay


August 3rd, 2007


Für 4 Personen

6 süße Äpfel oder 6 Birnen, reif aber noch festes Fruchtfleisch
und dann

1 Vanilleschote - das Mark ausgekratzt

1/2 TL Zimt

1/2 TL Kardamom

4 Safranfäden

Die Äpfel waschen, vierteln, die Kerngehäuse herausschneiden und die Äpfel klein würfeln.

Ghee in einem Topf erhitzen und den Zucker darin schmelzen lassen. Die Apfelstücken dazugeben und köcheln lassen. Nun die Vanilleschote längs halbieren, das Mark herausschaben und zusammen mit den übrigen Gewürzen zu den Apfelstückchen geben. Das Ganze noch ca. 15 Minuten weiter köcheln lassen. Das Dessert heiß oder kalt servieren.


Dieses Dessert kann man mit etwas geschlagenem oder flüssigem Schlagobers servieren.

Erhöht Vata und Pitta, ist Kapha-senkend

Autorin: Silvia Liptay




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Gurken-Senf-Curry


July 28th, 2007

Gurken-Senf-Curry von Autorin Silvia Liptay


Für 4 Personen

1 kg Freilandgurke
3 rote Zwiebeln
Ghee
1 MS Kurkuma
1 EL Curry
Salz
500 ml dünne Kokosmilch
200 ml dicke Kokosmilch (alternativ eingeweichte Kokosflocken)

Die Gurke waschen, schälen, falls nötig die Kerne entfernen und in dickere Scheiben schneiden.

Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden und im Ghee langsam anbraten, Curry und Kurkuma dazugeben und die Gurke in den Topf geben. Mit der Kokosmilch aufgießen, salzen und nach dem Aufkochen das Gurkencurry ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Zum Schluss die dicke Kokosmilch oder die eingeweichten Kokosflocken dazugeben, nochmals aufkochen lassen und mit ev. noch etwas abschmecken. Falls vorhanden, mit frischen Kokosspalten dekorieren und mit Basmatireis servieren.

Dieses Curry tut Vata- und Pitta-Naturen gut, bei Kapha-Überschuss eher zu meiden. Gurken sind kühlend, nährend, feucht und besänftigend. Für Vata-Naturen sollte die Gurke immer geschält und die Kerne entfernt werden.

Gurken enthalten besonders viel Kalium, Magnesium und Beta-Carotin und dazu ein insulinähnliches Hormon. Pektine regen den Darm an und die Bitterstoffe Leber und Galle. Gurken wirken stark harntreibend, aktivieren den Hautstoffwechsel und helfen bei chronischer Verstopfung. Gurken in Bioqualität sind denen aus konventionellem Anbau unbedingt vorzuziehen, da sie wie kein anderes Gemüse so intensiv mit Chemikalien und Pflanzenschutzmitteln aufgezogen werden. Kleine Gurken besitzen mehr „Prana“ als die großen Exemplare ihrer Art.


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Safran


July 27th, 2007

Autor: Silvia Liptay


Safran ist der König der Gewürze. Er wird aus der Blütennarbe des Safran-Krokus gewonnen. Jede Krokusblüte enthält nur 3-4 Safranfäden, die einzeln mit der Hand gepflückt werden. Verständlich, dass Safran nicht gerade billig ist. Doch sein Geschmack und erst recht seine Heilwirkungen sind seinen Preis allemal wert. Safran harmonisiert alle drei Doshas. Er regt die Verdauungskraft (Agni) an und eignet sich besonders gut bei kaltem Klima. Ayurveda-Therapeuten schätzen seinen antiseptischen, leicht abführenden und harntreibenden Einfluß. Safran stillt Schmerzen, löst Krämpfe, vernichtet Darmparasiten, hilft bei Kopfschmerzen und stärkt Leber und Milz. Ebenso setzt man ihn gern bei Keuchhusten und Blähungen ein. Safran ist bei körperlicher und auch bei psychischer Überanstrengung sowie bei Schlafstörungen hilfreich. Als Sattva-Gewürz fördert er Hingabe und Mitgefühl. Daneben belebt Safran die Blutbildung, den Kreislauf und die weiblichen Unterleibsorgane.


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